Allgemeine Berichte | 03.03.2023

Privates Johannes-Gymnasium Lahnstein

Mythen (er)leben: Deutsch-Griechische Begegnung

Die deutschen und griechischen Schüler:innen zusammen mit ihren begleitenden Lehrkräften. Foto: Stefan Israel

Lahnstein. Das Nibelungenlied ist in ganz Deutschland bekannt. Seit dieser Woche kennen es aber auch 14 Schülerinnen und Schüler des Lyzeum von Nea Kallikratia in Chalkidiki in Griechenland, die eine Woche am Johannes-Gymnasium in Lahnstein zu Gast waren, um dort gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern des Deutsch-Leistungskurses der MSS11 zu deutschen Mythen und Sagen zu arbeiten. Im Rahmen einer deutsch-griechischen Begegnung, die vom Deutsch-Griechischen Jugendwerk (DGJW) finanziert wurde, trafen sich die Gruppen in Lahnstein, um dort das Nibelungenlied kennenzulernen. Begleitet wurden sie von ihrer Lehrerin Maria-Antonia Giannakaki, die das Projekt gemeinsam mit Christina Link und Stefan Israel vom Johannes-Gymnasium organisiert und durchführt. Bei einem Ausflug zum Drachenfelsen in Königswinter konnten dann auch Schauplätze des großen mittelalterlichen Epos gesehen werden. In der Nibelungenhalle wurden zentrale Szenen des Nibelungenliedes von den Schülerinnen und Schülern zum Leben erweckt: Sie schlüpften in die Rollen von Siegfried, Hagen und Kriemhild. Im zweiten Teil der Woche stand dann die bekannteste Sage des Mittelrheintals im Zentrum: die Geschichte der Loreley. Hierzu wurde das Loreleylied behandelt und in Form von Reportagen, Raps und neuen Gedichten auf das Jahr 2023 hin aktualisiert. Bei einem Besuch des Loreleyfelsen wurden die aufgefrischten Versionen von Heines bekannten Gedicht, das in diesem Jahr 200 Jahre alt wird, am Originalplatz vorgetragen. Neben all der Beschäftigung mit Sagen und Mythen standen aber auch ganz reale Erfahrungen im Zentrum dieser Begegnung: Nach einer langen Coronabedingten Pause genossen es die Schülerinnen und Schüler genauso wie die Lehrkräfte, sich wieder real zu sehen, gemeinsam etwas zu erleben, in den Austausch zu kommen und eine andere Kultur aus erster Hand kennenzulernen. Diese Erfahrungen waren genauso ‚sagenhaft‘ wie das Thema, um das es ging. Ende April wird das Projekt in Griechenland fortgesetzt: Dann wird die deutsche Gruppe im Rahmen eines Erasmus-Plus-Projektes zu den neuen Freunden reisen und sich dort mit der griechischen Mythologie beschäftigen. Und so hieß es am frühen Samstagmorgen, als die Griechen zum Rückflug aufbrachen: „Tha ta xanapume stin Ellada!“ – „Bis bald in Griechenland!“

Die deutschen und griechischen Schüler:innen zusammen mit ihren begleitenden Lehrkräften. Foto: Stefan Israel

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