Freiwillige Feuerwehr Höhr-Grenzhausen
Nach 20 Minuten befreit
Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person wurde auf Firmengelände simuliert
Höhr-Grenzhausen. Die Freiwillige Feuerwehr Höhr-Grenzhausen übte am vergangenen Mittwoch das Befreien von Personen aus einem verunfallten PKW. Angenommen wurde ein Unfall, bei dem das Fahrzeug an einen Baum geprallt war. Vorab wurden kurz die Lage und das mögliche Vorgehen besprochen. Die Mannschaft war bewusst mit jüngeren Feuerwehrfrauen und -männern besetzt, damit ein gleiches Ausbildungsziel angestrebt werden konnte. Als der Startschuss fiel, wusste jeder, was er zu tun hatte. Kein Unfall ist wie der andere, dadurch kann im Laufe eines Einsatzes und einer Übung der eingeschlagene Lösungsweg zum Befreien einer Person sich ändern. Dies gilt ganz besonders, wenn der Gesundheitszustand des Patienten sich verschlechtert. Hier wird mit dem Rettungsdienst und Notarzt ständig die Situation neu beurteilt, um eine sichere und schnelle Rettung der eingeklemmten Person durchzuführen. Zunächst wurde das Fahrzeug gegen Wegrollen gesichert. Anschließend wurde eine Rettungsöffnung für einen Feuerwehrmann, der den Patienten während der Rettung betreut, geschaffen. Danach wurde die Tür mit hydraulischem Rettungsgerät geöffnet. Auch an dem Übungsfahrzeug wurde schnell klar, dass aufgrund des Alters und des fortgeschritten Rosts nur bedingt die hydraulischen Zylinder eingesetzt werden konnten. Die Puppe wurde bereits nach 20 Minuten aus dem Wrack gerettet. Um allen Feuerwehrkameradinnen und -kameraden die Möglichkeit zu geben, mit Schere und Spreizer zu arbeiten, wurde das Fahrzeug anschließend auf die Seite gedreht. Auch hier wurden verschiedene Techniken ausprobiert und geübt.
Pressemitteilung
Freiwillige
Feuerwehr Höhr-
Grenzhausen
