Evangelischer Verein Heddesdorf-Neuwied tagte
Nach dem offiziellen Teil folgte eine Lesung in Näwidder Pladd
Neuwied. Der Vorstand des Evangelischen Vereins Heddesdorf lud zu seiner Mitgliederversammlung im Gemeindehaus Neuwied-Heddesdorf ein. Hierzu konnte die Vorsitzende Marita Krämer über 100 Mitglieder begrüßen, darunter auch den Landtagsabgeordneten Sven Lefkowitz.
Bevor die offizielle Mitgliederversammlung eröffnet wurde, lud die Vorsitzende alle im Gemeindesaal zu Kaffee und Kuchen ein. Danach hielt Pfarrerin Julia Arfmann-Knübel eine Andacht zum Thema „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“ und trug dazu einige Beispiele vor. Auch zu dem Thema „Helfen in der Not“ bekamen die Gäste einen interessanten Beitrag von ihr zu hören. Frau Krämer überreichte Pfarrerin Arfmann-Knübel zum Abschluss ein Präsent.
Hiernach bat die Vorsitzende um eine Spende für „Treff am Ring“. Diese Institution will Kindern individuell schulisch helfen und Benachteiligungen abbauen. Sie sollen ihre eigenen Potenziale entdecken und Freude an der Umsetzung bekommen. Das Spektrum reicht von der Hausaufgabenhilfe, Theaterwerkstatt, Spielkiste, Elterncafé bis hin zur Tanz- und Koch AG. Die Angebote sind offen und kostenfrei. Wer dieses einmalige Projekt unterstützen möchte, kann sich an das Diakonische Werk, Rheinstraße 69, Neuwied oder an Tel. (0 26 32) 39 22 0 wenden. Bei der Spendensammlung kamen stattliche 300 Euro zusammen.
Beschlussfähigkeit wurde festgestellt
Anschließend eröffnete die Vorsitzende Marita Krämer die Mitgliederversammlung und stellte die Beschlussfähigkeit fest. Doris Hausmann gestaltete danach unter Benennung der im Jahre 2019 verstorbenen 30 Mitglieder die Totenehrung.
Anschließend wurde das Protokoll über die letzte Mitgliederversammlung einstimmig und ohne Enthaltung genehmigt. In ihrem Jahresbericht erwähnte die Vorsitzende auch die im Jahre 2019 durchgeführten Veranstaltungen, Fahrten und Wanderungen sowie die zahlreichen Besuche bei älteren Mitgliedern vor Weihnachten und anlässlich von besonderen Geburtstagen oder Feierlichkeiten. Hierfür brachte Marita Krämer allen Helfern und Mitgliedern ihre Wertschätzung zum Ausdruck, die durch ihr Engagement und ihre Mitwirkung bei den Veranstaltungen, Wanderungen und Reisen zu einem erfolgreichen Vereinsleben beigetragen haben. Das Küsterehepaar Anke und Uwe Schuf erhielten dabei ein Präsent.
Neuwahlen des Vorstandes
Nach dem Bericht der Vorsitzenden trug Konrad Graßmann (1. Kassierer) seinen Kassenbericht vor. Ihm wurde eine einwandfreie Kassenführung durch die beiden Kassenprüfer Renate Wittrock und Dirk Lang bestätigt. Nach der anschließenden Entlastung des Vorstandes standen dann die Wahlen für die Besetzung des/der 2. Kassierers/in, eines/er Beisitzers/in und eines/er Kassenprüfers/in auf der Agenda.
Der Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: 1. Vorsitzende Marita Krämer, 2. Vorsitzende Doris Hausmann, 1. Kassierer Konrad Graßmann, 1. Schriftführerin: Beate Graßmann. Im Beirat: 2. Kassiererin Doris Hausmann (wiedergewählt), 2. Schriftführer Dieter Krämer. Folgende Beisitzer: Sieglinde Anhäuser, Erika Ehlen, Sigrid Schmidt, Rosemarie Mütze, Rosemarie Maßfeller, Georg und Margrit Schuch, Sylvia Steinebach, Günter Wolff und Karin Stöbbauer (neu im Team). Kassenprüfer: Renate Wittrock und für den ausscheidenden Dirk Lang kam Gerd Bockhof dazu. Alle Personen wurden ohne Gegenstimmen und ohne Enthaltung gewählt.
Frau Krämer informierte die anwesenden Mitglieder schon über die kommenden Ereignisse in diesem Jahr Reisen und sonstige Veranstaltungen betreffend. Diese werden rechtzeitig in dem Rundschreiben sowie in der Zeitung zeitnah veröffentlicht Sie lobte auch alle Mitgliedern und Gäste für ihre zahlreiche Teilnahme in 2019.
„Näwidder Pladd“ mit Helmut Krämer
Nach der Schließung des offiziellen Teils bekamen die anwesenden Mitglieder im Gemeindesaal noch einige schöne Geschichten in „Näiwidder Pladd“ von dem Autor Helmut Krämer vorgetragen. Manch einer im Gemeindesaal nickte mit einem Schmunzeln oder Lachen im Gesicht dazu und erkannte sich vielleicht bei dem einen oder anderen Text aus dem Buch.
Helmut Krämer hat unter dem Titel: „Näiwidder Steggelscher“ bereits ein Buch verfasst. In dem Buch „Näiwidder Pladd“ lässt Krämer auch andere Stadtteile von Neuwied nicht unerwähnt. Den Schwerpunkt legt der Autor auf den Dialekt der Neuwieder Kernstadt. Er bekam reichlich Applaus und die Gäste konnten im Foyer ein Buch erwerben.
Traditionsgemäß endete die Veranstaltung dann mit einem kleinen Imbiss und weiteren netten Unterhaltungen an den Tischen.
