Allgemeine Berichte | 09.09.2021

Akkordeonfreunde „So sind wir“ Mülheim-Kärlich

Nach fast 25 Jahren ist Schluss

Mülheim-Kärlich. Jetzt ist es soweit: Die Musikantentruppe Akkordeonfreunde „So sind wir“, Mülheim-Kärlich, wird aufgelöst. Schade! Grund: Es gibt einfach keinen Nachwuchs. Das heißt: Es gibt keine Leute, die sich der Truppe anschließen möchten. Sei es Musikanten mit Akkordeon, Saxophon, Klarinette, Gitarre usw. Schade, aber so ist es! Jetzt sind es doch schon fast 25 Jahre seit Gründung von den Akkordeonfreunden „So sind wir“ Mülheim-Kärlich.

Die Mitglieder erinnern sich noch sehr gerne an die leider Verstorbenen Georg Vogt, Karl Rönz, Rudi Nitsche, Oscar Zäck, Dieter Mellwig, Anton Löcher, Heinrich Erbar, Siggi (Siegert Dietrich), Helmut Baltes, Detlev Jacobs, die doch einige Jahre mitmusizierten. Das Ensemble Akkordeonfreunde „So sind wir“ wurde organisiert von Hans Sturm und erfreute mit beliebten und bekannten Melodien unter dem Motto: Musik macht Freude den Zuhörerinnen und Zuhörern. Die Gruppe bestand nun seit fast 25 Jahren. Gegründet 1997 von Georg Vogt, Hans Sturm, Helmut Baltes. Um den Zeitraum zu erwähnen: In diesen 25 Jahren wurden ca. 1800 Stunden Proben durchgeführt, also etwa 1800 Stunden Musik. Das sind doch schon viele Stunden gemeinsamer Musik. Das Repertoire umfasste mittlerweile so ca. 195 Melodien plus 35 Weihnachtslieder. Bei vielen Veranstaltungen im Raum Koblenz haben die Akkordeonfreunde durch ihr Spielen mitgewirkt und jedem der Zuhörenden hat ihre Musik sehr gut gefallen. Es wurde zum Beispiel beim vorweihnachtlichen „Seniorentag der Stadt“, beim Deutschen Roten Kreuz in Ochtendung und Mülheim-Kärlich, 30 Jahre IG Bergbau, Chemie, Energie Urmitz-Bahnhof, beim 1. Seniorentag der Verbandsgemeinde Weißenthurm Musik gemacht, um nur einige Veranstaltungen zu nennen. Es wurden immer noch die altbekannten und beliebten Melodien (Evergreens) nach dem Motto: „Ohne Musig gieht nix“ oder noch besser „Es ist so schön, ein Musikant zu sein“ gespielt. Es wurden Melodien in leichter Bearbeitung gespielt und es wurden bestimmt keine Höchstleistungen am Instrument erwartet.

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