Allgemeine Berichte | 31.01.2017

Neues Projekt „Das Handwerk: Goldener Boden – grüne Zukunft“

Nachhaltige Entwicklung schon in der Berufsbildung

Handwerkskammer Koblenz vermittelt über Ausstellung grüne Schlüsselkompetenzen zu klima- und materialschonendem Einsatz im Handwerk

Ziel des neuen Projektes „Das Handwerk: Goldener Boden – grüne Zukunft“ ist die Ansprache Jugendlicher, die für Nachhaltigkeit und ressourcenbewussten Einsatz wie auch moderne und zukunftsorientierte Bearbeitungsverfahren begeistert werden sollen – im Bild ein 3D-Drucker, der in vielen handwerklichen Fertigungsverfahren eingesetzt wird. HwK Koblenz

Koblenz. Der Ansatz des neuen Projektes „Das Handwerk: Goldener Boden – grüne Zukunft“ ist so einfach wie schlüssig: Jeder Job ist grün. Das gilt besonders für das Handwerk. Eine mobile Ausstellung an außerschulischen Lernorten in Rheinland-Pfalz und im Saarland soll zeigen, welche Nachhaltigkeitsaspekte in den Handwerksberufen stecken, die den Alltag mal mehr und mal weniger sichtbar prägen.

Mit der Zielgruppe der unter 25-Jährigen richtet sich das Projekt insbesondere an Jugendliche und setzt Schwerpunkte im nachhaltigen Handeln wie auch der Ressourcenschonung bereits in der Berufsbildung. Die Vermittlung von Traditionshandwerk und Hightech wie auch die Nachwuchswerbung gehören dazu.

Junge Menschen werden mit der Ausstellung nicht nur haptisch angesprochen, sondern auch über verschiedene Möglichkeiten digitaler Medien. Eine interaktive „Mitmachmöglichkeit“ schließt Erfahrungs- und Gestaltungsmöglichkeiten ein, die über QR-Codes und mit dem eigenen Smartphone erschlossen werden können. „Mit im Gepäck haben wir modernste Fertigungstechnik wie zum Beispiel CNC-Technik, einen 3D-Drucker, Ausstellungsstücke zur Elektromobilität und viele spannende und leckere Mitmachaktionen. Mit dem Smartphone oder Tablet können Besucher auch virtuell in die Ausstellung eintauchen“, erklärt Mathilde Braun, bei der Handwerkskammer (HwK) Koblenz zuständig für das Projekt. Die Verbindung aus Informationsvermittlung über zeitgemäße Darstellungsformen spielt dabei sichtbar eine zentrale Rolle.

Gold-grünes Handwerk ist längst Teil der betrieblichen Praxis, „doch nicht immer bekannt. Hier setzen wir an, denn fast jeder Handwerker und jede Handwerkerin kümmert sich schon jetzt aktiv um den Umweltschutz und die Schonung von Ressourcen. Egal ob in der Herstellung von Produkten oder bei Dienstleistungen für Kunden. Das macht die Arbeit im Installateur-, Mechaniker-, Bäcker- oder Friseurhandwerk nicht nur spannend, sondern auch anspruchsvoll. Um das zu zeigen, machen wir Handwerk zum Erlebnis!“ Entsprechend ist die Präsentation „Goldener Boden – grüne Zukunft“ als „Mitmachausstellung“ konzipiert. Über einen Lebensweltansatz wird den Besuchern gezeigt, wie viel Handwerk in unseren Lebensbereichen steckt.

Verschiedene Exponate und Aktionen schlagen die Brücke zu den jeweiligen Ausbildungsberufen. Die Besucher können beispielsweise selbst Strom erzeugen, Nähen, Schmuck herstellen, Elektromobilität erfahren oder mit der Spezialbrille in virtuelle Handwerks-Realitäten in 360 Grad-Videos abtauchen. Und natürlich gibt es umfangreiche Informationen über freie Ausbildungsplätze und Ausbildungsinhalte in einem der mehr als 100 Handwerksberufe.

Das Projekt „Das Handwerk: Goldener Boden – grüne Zukunft“ wird im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „Berufsbildung für nachhaltige Entwicklung befördern. Über grüne Schlüsselkompetenzen zu klima- und ressourcenschonendem Handeln im Beruf – BBNE“ durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Weitere Informationen zum Projekt, zu Ausstellungen und zu Kooperationsmöglichkeiten für Schulen und Handwerksunternehmen gibt es im Internet, www.gold-gruen.de oder bei der Handwerkskammer Koblenz, Tel. 0261/398-653.

Pressemitteilung

Handwerkskammer Koblenz

Ziel des neuen Projektes „Das Handwerk: Goldener Boden – grüne Zukunft“ ist die Ansprache Jugendlicher, die für Nachhaltigkeit und ressourcenbewussten Einsatz wie auch moderne und zukunftsorientierte Bearbeitungsverfahren begeistert werden sollen – im Bild ein 3D-Drucker, der in vielen handwerklichen Fertigungsverfahren eingesetzt wird. Foto: HwK Koblenz

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