Dekanat Ahr-Eifel
Nacht der offenen Kirche
Sonntag, 31. Oktober
Ahrweiler. Mal raus aus Schlamm, Staub, Baudreck und Lärm. Mal was Schönes erleben. Die Seele baumeln lassen. Sich tragen lassen von Musik, Kerzen und Zeiten der Stille. Zur Ruhe kommen. Und, wer kann, mit Gott hadern, ihn bitten, vielleicht auch danken und alles das hinhalten, was in einem arbeitet: bei Nightfever ist jede und jeder willkommen, egal ob er/ sie sich für religiös hält oder nicht.
„Bieten wir Nightfever an? Und wenn ja, wo?“ fragte sich das Team aus Pfarreiengemeinschaft und Dekanat Ahr-Eifel, das das üblicherweise zweimal im Jahr in St. Laurentius am Ahrweiler Markt Menschen einlädt, innezuhalten und sich stärken zu lassen. Nightfever ist in der Stadt ein bereits bekanntes und beliebtes Format. Dahinter verbirgt sich eine „Nacht der offenen Kirche“, die Gelegenheit bietet für eine ganz persönliche Zeit mit und vor Gott. Typisch für die Abende ist, dass die Besucherinnen und Besucher kommen, wann es die Zeit erlaubt, und bleiben, solange sie möchten.
„Nach der Flut erst recht!“, entschieden die Macherinnen und Macher. Wenn es einen Ort und eine Zeit brauche, alles abzuladen, was das Herz belastet, sich neu stärken zu lassen, ggf. auch sich segnen zu lassen, dann jetzt. Vor Augen steht dem Team die Notiz eines Helfers: „Wir schaffen das nicht alle nicht immer. Aber wir versuchen es immer wieder!“. Die Nightfeverabende laden ein, für diesen anstrengenden Weg neu Kraft zu schöpfen und Mut zu sammeln.
Der Abend in der alten Klosterkirche (Zugang Kalvarienbergstraße) beginnt mit einer Eucharistiefeier um 18:30 und endet mit der Komplet gegen 22:00. Es gilt die 2-G-Regel (nachweislich geimpft, genesen). Es wird gebeten, Zettel mit Kontaktdaten, eigene Kugelschreiber und Mundschutz mitzubringen. Doch das ist ja für viele inzwischen Alltag.
