Aktuelles aus dem Zoo Neuwied:
Nachwuchs bei den Gelbwangenkakadus
Neuwied. Bereits im Mai diesen Jahres freute sich das Zoo-Team über Eier bei dem Gelbwangenkakadu-Pärchen „Loreley“ und „Christian“. Mittlerweile sind aus den Eiern drei gesunde Jungtiere geschlüpft, welche sich prächtig entwickeln. Sie gehören der seltenen Gelbwangenkakadu-Unterart des Timor-Gelbwangenkakadus (Cacatua sulphurea parvula) an und sind laut der IUCN Red List in ihrem Heimatgebiet vom Aussterben bedroht. Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet umfasst einige kleine Inseln Indonesiens. Leider erfreuen sich die Kakadus dort sowie in Europa großer Beliebtheit als Haustier, wodurch deren Bestand durch Fang und Handel, aber auch stark fortschreitende Lebensraumzerstörung stark zurückgegangen ist. Erfolgreiche Nachzuchten sind in menschlicher Obhut äußerst selten und umso größer ist die Freude über den (noch nicht komplett) gefiederten Nachwuchs.
Der Zoo Neuwied koordiniert das europäische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) dieser Vögel und ist einer von nur sechs EAZA-Zoos in Deutschland, die zur Zeit Gelbwangenkakadus halten. Die Jungtiere werden täglich gewogen und deren Gesundheitszustand überprüft. Die Aufzucht überlässt man möglichst naturnah komplett den Altvögeln, um sicher zu gehen, dass die Küken ein normales Sozialverhalten erlernen können und nicht zu sehr auf den Menschen geprägt werden. Dies könnte später zu Problemen bei Vergesellschaftungen oder der Zucht führen und sollte daher vermieden werden. Nur wenn Untergewicht oder Erkrankungen festgestellt werden, greift das Team ein, indem es z.B. zufüttert.
„Es freut uns sehr, dass endlich die ersten Küken dieser seltenen Kakadus bei uns geschlüpft sind. Zuvor hatten wir bei den Gelbwangenkakadus noch nie Nachwuchs. Das Pärchen lebt auch erst seit diesem März zusammen und es ist nicht selbstverständlich, dass sich diese intelligenten Vögel auf Anhieb verstehen“, erzählt Kurator Max Birkendorf, der im Zoo Neuwied für die Vögel und Reptilien zuständig ist. Der Nachwuchs ist für die Besucher nicht zu sehen, sondern ist in einer Voliere hinter den Kulissen. So hat das junge Pärchen die notwendige Ruhe, um die Küken großzuziehen.
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