Übungsnachmittag der Jugendfeuerwehren und der DRK-Jugendgruppen des Brohltals
Nachwuchs in der Praxis geschult
Burgbrohl. Am Samstag, 18. Juni, trafen sich die Jugendfeuerwehren des Brohltals sowie die Jugendgruppen des Roten Kreuzes aus dem Brohltal und Bad Breisig zum zweiten Mal zu einem gemeinsamen Übungsnachmittag. Als Übungsort war der Parkplatz auf dem Firmengelände des Unternehmens Heuft Systemtechnik im Gewerbegebiet „Am Wind“ in Burgbrohl ausgesucht worden. Mit 50 Jugendlichen der Jugendfeuerwehren aus Burgbrohl, Niederzissen und Kempenich sowie des Jugend Roten Kreuzes aus Wehr, Niederzissen und Bad Breisig, sowie 20 Betreuer und Helfer, konnte das Üben bei strahlendem Sonnenschein um 13 Uhr beginnen.
Auf dem Übungsgelände waren verschiedene Übungsstationen aufgebaut, die es zu durchlaufen galt.
Die Helfer des Roten Kreuzes hatten zwei Stationen vorbereitet. Hier ging es um einen schonenden Patiententransport bzw. einen verletzten Patienten transportfähig zu machen. An der zweiten Station wurde der Umgang mit einem Defibrillator gezeigt und praktisch geübt. An zwei Stationen der Feuerwehr musste ein „Brand“ mit einem „Übungs“-Feuerlöscher bekämpft werden sowie ein angenommener Flüssigkeitsbrand mit „Übungs“-Schaum abgelöscht werden. Die dritte Feuerwehrstation befasste sich mit dem wichtigen Thema Atemschutz. Erst wurden die richtigen Geräte gezeigt, erklärt und soweit möglich ausprobiert. Anschließend ging es mit Übungsgeräten und Masken auf eine vorbereitete Strecke, wo es auch darum ging, sich im Dunkeln zurechtzufinden und keine Panik aufkommen zu lassen.
ðDies wäre im Ernstfall sehr gefährlich. Natürlich sollte der Spaß nicht zu kurz kommen. Zwischendurch mussten die Jugendlichen auf einem Geschicklichkeitsparcours ihr Können unter Beweis stellen. Die hier vorbereiteten Wasserspiele machten allen Jugendlichen viel Spaß und es endete in einer großen Wasserschlacht. Aber bei den sommerlichen Temperaturen war das eine herrliche Abkühlung. Als alle Stationen durchgearbeitet waren und die Teilnehmer wieder in trockenen Kleidern waren, wurde sich noch am Grill mit Steaks und Würstchen gestärkt. Schnell war man sich einig, solch einen gemeinsamen Übungstag auch im nächsten Jahr wieder zu organisieren.
An dieser Station stand das Thema Atemschutz im Vordergrund.
Natürlich wurde auch das klassische Löschen eines Brandes mit einem Feuerlöscher geübt.
Rund 50 Jugendliche der Jugendfeuerwehr und des Jugendrotkreuz nahmen an dem Übungsnachmittag teil.
Mit „Übungs“-Schaum wurde der angenommene Flüssigkeitsbrand abgelöscht.
Die Jugendlichen bereiteten sich auf den Ernstfall vor.
