8. Internationaler Glaskunstpreis der Stadt Rheinbach
Nachwuchsförderung wird großgeschrieben
Rheinbach. In Sichtweite des Staatlichen Berufskollegs Glas, Keramik, Gestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen wurde am Sonntag die Ausstellung mit den Arbeiten der Wettbewerbsteilnehmer am 8. Internationalen Glaskunstpreis der Stadt Rheinbach eröffnet. Welchen Stellenwert der Internationale Glaskunstpreis hat, zeigte sich zum einen an der Übernahme der Schirmherrschaft durch Staatsministerin Prof. Monika Grütters, Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Bundeskanzleramt, zum andern an der hochrangigen Beteiligung anerkannter Glasfachschulen und Glaszentren. Nach dem sehr schönen musikalischen Auftakt durch das Querflöntentrio Lynn Leutner, Annika Blaufuss und Jule Mathy eröffnete Bürgermeister Stefan Raetz die Ausstellung im Glaspavillon Hans-Schmitz-Haus. „Wir können uns freuen, dass wir wieder so viele interessante Arbeiten dabei haben, sie zeigen das breite Spektrum des künstlerischen Schaffens. Auf die Jury kommt da eine schwere Aufgabe zu. Besonders freut mich, dass wieder Schulen aus den verschiedensten europäischen Ländern teilnehmen.“
Internationale Beteiligung
Neben dem Rheinbacher Staatlichen Berufskolleg sind aus Deutschland noch die Erwin-Stein-Schule, Glasfachschule Hadamar, und das Staatliche Berufszentrum für Glas in Zwiesel vertreten. Aus Österreich kommen Arbeiten der HTL Kramsach für Glas und Chemie, aus der Tschechei die Glaskunstfachschule Kamenicky (Steinschönau) und die Glasfachschule und Technisches Lyzeum Novy Bor (Haida), aus Frankreich das CERFAV aus Vannes-le-Châtel, aus Nuutajärvi in Finnland das Tavastia Further Education College sowie aus Polen das Kunstgymnasium in Dabrowa Górniza. Für die Leiterin des Rheinbacher Glasmuseum, Dr. Ruth Fabritius, ist das Auspacken der Wettbewerbsarbeiten wie "Weihnachten im Sommer“. „Das Besondere an dem diesjährigen Glaskunstpreis sind neben den klassischen Aufgaben ‚menschliche Figur‘ und ‚Gefäß‘ ein gewisser Trend zu Poesie und Fantasy, zu Märchenhaft-Skurilem, aber auch zum Exotischen.“
Am 26. September wird die Preisverleihung, wieder im Glaspavillon Hans-Schmitz-Haus, erfolgen.
Skulptur aus grünem Glas.
Gläserne „Gottheit“.
