IGS Remagen - Integrierte Gesamtschule in Trägerschaft des Kreises Ahrweiler
Nachwuchsimker betreuen Honigbienen
Remagen. Seit Beginn des neuen Schuljahres kümmern sich die Schüler der IGS Remagen um vier Bienenvölker, die auf dem weitläufigen Gelände der Schule - unweit der im letzten Jahr neu angelegten Streuobstwiese - ein neues Zuhause gefunden haben. In zwei Arbeitsgemeinschaften lernen die Kinder und Jugendlichen alles Wichtige über die Bienenhaltung und den Umgang mit den fleißigen Insekten, die für das Ökosystem und die Biodiversität so bedeutsam sind. Die jungen Imker machen all das, was zur Imkerei dazugehört: Sie bauen und reparieren Rahmen und Beuten und sie kontrollieren, ob es den Bienen gut geht. Im Sinne der Nachhaltigkeit wollen die Schüler mit den Produkten der Honigbiene aber auch kreativ sein und Kerzen gießen sowie Kosmetikprodukte und Wachstücher herstellen. Später im Schuljahr werden die Nachwuchsimker Honig schleudern und abfüllen.
Angeleitet und durch ihr erstes Imkerjahr begleitet werden die AG-Teilnehmer von Hobby-Imkerin Isabell Wahler und Biologielehrerin Michaela Lohmer. Auf den Weg gebracht haben die beiden das Projekt mit Unterstützung von Schulleiter Marcus Wald, der darin eine gute Gelegenheit für nachhaltiges Lernen sieht. Neben der Vermittlung von theoretischem Wissen liegt den AG-Leiterinnen auch das praktische Arbeiten mit den fliegenden Nutztieren am Herzen. „Nicht selten gibt es bei den Kindern eine gewisse Scheu im Umgang mit Insekten“, so Isabell Wahler. „Der Kontakt mit den Bienen kann diese Berührungsängste abbauen“, weiß die passionierte Imkerin zu berichten.
Einen großen Teil der Materialien, die für das neue schulische Angebot benötigt werden, konnte die Schule über einen Antrag beim Landesamt für Umwelt Rheinland-Pfalz finanzieren. Die Bienen selbst wurden von ansässigen Imkern gespendet und einige Völker sind Schwarmvölker, die von Isabell Wahler eingefangen wurden. Auch private Förderer unterstützen die Arbeit mit den Honigbienen. „Mit den beiden Arbeitsgemeinschaften kann die Schule, die auch einen Acker erfolgreich bewirtschaftet, noch mehr für den Naturschutz tun“, erklärt AG-Leiterin Michaela Lohmer.
Einmal pro Woche treffen sich die jungen Imker für jeweils zwei Schulstunden. Mit großem Eifer begutachten sie das Gewusel im Stock und lassen sich anstecken von der Begeisterung ihrer AG-Leiterinnen. Mit so viel Engagement und Freude bei der Arbeit wird aus manchem Kind später sicherlich einmal ein waschechter Imker.
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