Volles Haus bei der Gro-Rhei-Ka Prinzengarde in Rheinbach in der Aula der Gesamtschule am Derichsgraben
Närrisches Aufgebot beim Gardetreffen
Rheinbach. Ehrenschultheiß Rainer Faßbender von der großen Rheinbacher Karnevalsgesellschaft Prinzengarde konnte am Sonntagnachmittag viele Garden aus nah und fern begrüßen. Er moderierte die Veranstaltung im Wechsel mit dem Kommandanten der Prinzengarde Lars Klier, da die Vorsitzende der Gro-Rhei-Ka in diesem Jahr als Prinzessin Astrid I das Zepter schwingt. Die Tanzgarden mit der weitesten Anfahrt kamen aus Herzogenrath bei Aachen an der holländischen Grenze, aus Euskirchen und Mechernich in der Eifel. Über zwanzig Tanzgarden aus der ganzen Umgebung hatten sich im Vorfeld zu dem Gardetreffen angemeldet.
Die Stadtsoldaten und der NCR Blau Gold hatten nicht nur ihre kompletten Garden bei ihrem Besuch mitgebracht, sondern auch ihre Musik, die für ordentlich Stimmung sorgte.
Viele Tollitäten konnten begrüßt werden
Als Gäste konnte Rainer Faßbender aus Wormersdorf das Brüder Dreigestirn Prinz Dirk III, Bauer Zappes I und seine Lieblichkeit Jungfrau Tonia I begrüßen und aus dem Höhenort Queckenberg war das Dreigestirn der Junggesellen, Prinz Johannes I, Bauer Andre und Jungfrau Dominika I.
Aus der Nachbargemeinde Wachtberg Villip war Prinzessin Janina I zum Mitfeiern nach Rheinbach gekommen und verteilte Orden an die Tollitäten. Die Kindertollitäten aus Rheinbach Emma I und Amira I konnten hier auch das Kinderdreigestirn aus Morenhoven Prinzessin Eva, Bäuerin Tara und Jungfrau Lara und aus Wormersdorf Prinzessin Johanna I begrüßen. Die Garden boten ein buntes Bild und tolle Tänze und alle waren mit vollem Herzen dabei. Am Rande war zu erfahren, das Prinz Dirk aus Wormersdorf eine Auseinandersetzung mit seinem Chefadjutanten Winfried von Sturm hatte, wegen eines Berichtes in der letzten BLICK aktuell Ausgabe. Dort hatte der Chefadjutant verkünden lassen, dass der Prinz noch eine passende Frau sucht und Interessentinnen sich bei ihm melden sollten. Sturm gab seinen Hut und Kette zurück und legte - zum Scherz - den Chefadjutanten Posten nieder. Anschließend versöhnte man sich wieder und begoss das Ganze mit einem Kölsch. Winfried von Sturm setzte noch einen drauf: „und die Suche geht weiter. Unser Prinz ist noch zu haben.“
Im Adjutanten Stab des Wormersdorfer Dreigestirns war auch der Gründer des Prinzenklubs Groß-Rheinbach, Heinz Josef Trimborn mit dabei.
Als DJ war das alt bewerte Team Johannes Voeller und Heiko Otten vor Ort und sorgten dafür, das immer die richtige Musik für die einzelnen Garden parat war. In Eigenbewirtung hatte die Gro-Rhei-Ka in der Halle Kuchen und auch herzhaftes für die Gäste im Angebot. Gegen achtzehn Uhr mussten alle mit anfassen um die Halle auf zu räumen, denn am Montag war hier wieder ganz normal Schule.
Die Gro-Rhei-Ka Damen am Kuchenbüfett.
Zwei Stadtsoldaten Minis haben Spaß am Tanzen.
Chefadjutant Winfried von Sturm und der Wormersdorfer Prinz Dirk, als von Sturm gefeuert wurde.
