Mutter-Kind-Sommercamp bei Utamara e.V.
Natur und Kultur erleben
Kasbach-Ohlenberg. Der Utamara e.V. veranstaltete ein sommerliches Camp für Mütter und Kinder. Im Rahmen dieses Programms genossen kurdische Familien fünf Tage voller kollektiver Kreativität und Nähe zur Natur.
Jeden Morgen wurden spezielle Seminare für Mütter sowie separate Programme für Kinder und Jugendliche im Alter von einem bis 13 Jahren angeboten. Themen wie Kultur und Sprache, Frauengesundheit sowie Herkunft und Familiengeschichte standen im Fokus der Diskussionen.
Besonderes Augenmerk lag auf dem Erstellen eines Familienstammbaums am letzten Tag des Camps. Alle Familienmitglieder trugen auf einem großen Stück Papier ihre Hobbys und Stärken zusammen und diskutierten über die oft weit verzweigten Familienzweige. Sowohl die Teilnehmerinnen als auch die Mitarbeiterinnen von Utamara erlangten tiefe Einblicke in die verschiedenen Regionen Nordkurdistans, deren Traditionen, Gebräuche, Sprache und Landschaft.
Nachmittags fanden Freizeitaktivitäten in der freien Natur statt. Beim Besuch des Schwimmbades Bad Honnef erfreuten sich die Kinder an den zahlreichen Rutschen, während bei der Erpeler Ley die Aussicht auf den Rhein und die umliegende Landschaft bewundert wurde. Der Aufstieg auf den Drachenfels erforderte zwar viel Kraft und Durchhaltevermögen, aber das mit Eis und einer Begegnung mit einer großen Schafherde belohnte Erlebnis entschädigte für die Anstrengungen.
Über die Tage hinweg entstand ein Gefühl des Zusammenhalts, der gegenseitigen Verantwortung und der geteilten Betreuung der Kinder. Die Gruppe kochte, sang und machte gemeinsam Sport, was den Gemeinschaftssinn noch mehr stärkte.
BA
