Allgemeine Berichte | 13.07.2021, 10:49 Uhr

Gemeinde Wachtberg

Naturnahe Gestaltung gemeindeeigener Flächen

Grüner Blick auf und in Wachtberg verändert sich

Was auf den ersten Blick verwildert anmutet ist eine bewusst naturnah gehaltene Fläche… wie zum Beispiel am Rathaus. Foto: Gemeinde Wachtberg/mk
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Wachtberg. Zur Stärkung und Verbesserung der Lebensgrundlage der einheimischen Insektenwelt setzt die Gemeinde Wachtberg seit Jahren vermehrt auf eine naturnahe Gestaltung gemeindeeigener Grünflächen.

Viel wurde probiert und getestet, dabei hat sich gezeigt, dass nicht pauschal auf allen Flächen durch zum Beispiel „Stehenlassen“ von Pflanzen der gewünschte Effekt erzielt werden kann. Zunächst muss vielmehr vorab geprüft werden, ob die Fläche geeignet ist. Ob eine naturnahe Gestaltung an dieser Stelle sinnvoll und umsetzbar ist, hängt von mehreren Faktoren ab, wie der Bodenqualität, dem Pflegeaufwand und nicht zuletzt auch mit Blick auf die Verkehrssicherung. Eignet sich das Areal, wird entweder das Mähintervall verändert oder im Frühjahr/Herbst dort regionales Saatgut eingesät. Diese Flächen sollen dann in der Regel nur noch einmal jährlich halbseitig gemäht und das Schnittgut von der Fläche entfernt werden. Das Entfernen des Schnittguts dient zur Abmagerung der Flächen, was wiederum förderlich für eine größere Artenvielfalt ist. Zudem werden die Flächen nur halbseitig gemäht, damit den Insekten in den Wintermonaten ausreichende Überwinterungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Darüber hinaus sind auch die gemeindeeigenen Gewässer naturnah gestaltet. Mit Wachtbergs Landwirten finden seit Jahren bereits erfolgreich diesbezügliche Beratungen und Umsetzungen von ökologischen und naturnahen Flächen statt. Und auch der Rhein-Voreifel Touristik e.V. beachtet beim Anlegen touristischer Standorte ökologische und naturnahe Aspekte. An die Jüngsten wird ebenfalls gedacht, in verschiedenen Projekten wird das Umweltbewusstsein von Kindern stetig weiter gefördert.

Sobald die Haushaltsmittel 2021 verfügbar sind, werden die Gemeindeflächen, auf denen bereits naturnahe Maßnahmen umgesetzt wurden, nach und nach durch eine entsprechende Beschilderung kenntlich gemacht. Es tut sich also einiges… der grüne Blick auf und in Wachtberg verändert sich.

Bei Fragen stehen im Rathaus Melanie Kamradt (Tel. 0228/9544-153, E-Mail: melanie.kamradt@wachtberg.de ) und Daniela Roth (Tel. 0228/9544-139, E-Mail: daniela.roth@wachtberg.de ) gerne zur Verfügung.

Pressemitteilung

Gemeinde Wachtberg

Was auf den ersten Blick verwildert anmutet ist eine bewusst naturnah gehaltene Fläche… wie zum Beispiel am Rathaus. Foto: Gemeinde Wachtberg/mk

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