168 neu ausgebildete junge Menschen erhielten ihre IHK-Prüfungszeugnisse
Neue Fachkräfte für Unternehmen
Montabaur. „Herzlichen Glückwunsch! Machen Sie weiter so!“ Mit diesen Worten beglückwünschte Richard Hover, Regionalgeschäftsführer der IHK Koblenz, über 100 ehemalige gewerblich-technische und kaufmännische Auszubildende aus dem Rhein-Lahn-Kreis und dem Westerwaldkreis während einer Feierstunde in der Stadthalle Montabaur zum erfolgreichen Abschluss der Berufsausbildung. Sie gehören zu den 168 jungen Menschen von insgesamt 187 Prüfungsteilnehmern aus beiden Landkreisen, die in dieser Winterprüfung nach in der Regel drei Jahren ihre Ausbildungszeit in Industrie, Handel und Dienstleistung mit Erfolg gekrönt haben. Erstmals seit Beginn der Pandemie vor fast drei Jahren konnten die jungen Fachkräfte für ihre Leistung wieder in Präsenz gewürdigt werden. Dazu waren auch 50 Gäste aus den Unternehmen, berufsbildenden Schulen und Familienmitglieder in die Stadthalle gekommen.
In seiner Laudatio gab Richard Hover den neuen Fachkräften auch Hinweise für ihren weiteren Werdegang: Was heute ist, wird morgen gestern sein. Was aber ist übermorgen?“ Der erste berufliche Abschnitt liege nun hinter den Absolventen. Mit dem erfolgreichen Abschluss ihrer Lehre hätten sie das Fundament für ihren weiteren beruflichen Werdegang gelegt. Nun gelte es, darauf aufzubauen. Dem permanenten Wandel der Märkte müssten auch die Unternehmen der Region Rechnung tragen. Diese müssten darauf schnell, flexibel und adäquat reagieren können. Hover: „Dazu sind fähige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unverzichtbar – auch und gerade in diesen schwierigen Zeiten.“ Eine fundierte Aus- und Weiterbildung sei die Investition in die Zukunft des jeweiligen Betriebes und der jungen Menschen schlechthin. „Wer das auf seiten des Betriebes bzw. der Unternehmensleitung oder von Ihnen nicht erkennt, der verspielt die eigene Zukunft.“, so Hover. Das Wort der Stunde und für die nächsten Jahre bleibe „Fachkräftemangel“. Deshalb müsse einmal erworbenes Wissen und Können ständig erneuert und erweitert werden, wenn die Betriebe mit dem Wandel der Märkte, den Anforderungen der Kunden mithalten wollten. Die jungen Absolventen dürften sich daher nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen, sondern müssten bestrebt sein, sich weiterzubilden, um im Beruf nachhaltig mit Erfolg bestehen zu können. Hover weiter: „Weiterbildung ist Voraussetzung, um beruflich weiterzukommen und höhere Verantwortung übernehmen zu können, ja, um Zufriedenheit im Leben zu erfahren.“
Der Regionalgeschäftsführer von der IHK-Geschäftsstelle Montabaur dankte den Partnern im dualen Ausbildungssystem, den Betrieben und Berufsschulen, ebenso für ihren Einsatz wie den vielen ehrenamtlichen Mitgliedern der Prüfungsausschüsse. Die Bereitschaft dieser Partner und des Ehrenamtes, diese wichtige und verantwortungsvolle Aufgabe im Dienste der jungen Menschen, der Wirtschaft und Gesellschaft wahrzunehmen, sei unverzichtbar und die Stütze in diesem weltweit einmaligen System der Berufsbildung. Ohne deren Engagement könnte die IHK ihrer gesetzlichen Aufgabe im Rahmen der Berufsbildung nicht nachkommen. „Es müssten stattdessen im Land flächendeckend neue, große Behörden mit vielen teuren, Steuergeld-finanzierten Planstellen, permanent besetzten hauptamtlichen Prüfungskommissionen etc. eingerichtet werden. Zusammen mit dem Ehrenamt machen wir das günstiger, schneller und näher an den Bedürfnissen der Wirtschaft.“ Alleine in der Geschäftsstelle Montabaur arbeite man mit ca. 70 Kommissionen und etwa 250 Prüfern zusammen, um das Prüfungswesen in der Region am Laufen zu halten. Das sei, so Hover abschließend, regionale Wirtschaftsförderung erster Güte.
Pressemitteilung
IHK-Geschäftsstelle Montabaur
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