Allgemeine Berichte | 12.04.2022

Neue Mitarbeiter in der Pfarrei Bad Neuenahr-Ahrweiler

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Seit dem letzten Jahr hat es in der Pfarrei Bad Neuenahr-Ahrweiler personell viel frischen und neuen Wind gegeben.

In den Bereichen Kinder- und Jugendarbeit, Familienpastoral, Verwaltungs- und Immobilienmanagement als auch im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gibt es seit diesem Jahr neue Gesichter.

Mit der Vergrößerung der Pfarrei Bad Neuenahr-Ahrweiler, die mit dem 1. Januar 2022 gestartet ist, aber auch und gerade mit der Fluterfahrung stand die Pfarrei vor der großen Herausforderung, sodass seit diesem Jahr 3 Männer und 2 Frauen das Team um Pfarrer Jörg Meyrer, ergänzen.

Niklas Sebastian ist dabei ein bekanntes Gesicht in der Pfarrei. Den Sozialarbeiter kennt man aus Gemeinschaften, wie dem Tambourverein, dem Junggesellenverein oder auch noch aus der Zeit als Messdiener und Gruppenleiter. Der Familienvater arbeitet seit Dezember 2021 in der Pfarrei mit dem Schwerpunkt auf die Kinder- und Jugendarbeit. „Kinder und Jugendliche sollen wieder eine Gemeinschaft haben. Kekse backen ist zwar schön, aber um Jugendliche zu erreichen, braucht es etwas anderes“, so Niklas Sebastian. Er betont noch einmal, dass es gilt, nicht an alten Vorstellungen festzuhalten, sondern dass es gerade in der jetzigen Zeit, viel Flexibilität und Aktivität braucht. Dabei möchte dabei er neue Projekte wagen.

Eines dieser Projekte ist die Upcycling-Aktion für Kinder und Jugendliche, die er an den letzten Wochenende initiiert hatte und die auch weitergeführt werden soll. „Mein Wunsch ist es, dass Projekte initiiert werden und irgendwann wie eine Art „Selbst-Läufer“ funktionieren, ohne dass die Gruppe, die Idee noch viel Unterstützung meinerseits benötigt“, so Sebastian. Ihm geht es darum, dass Kinder und Jugendliche eine Auszeit haben, sich mit einbringen und es als eine Art Auszeit von der Flut und dem stressigen Alltag erleben. „Kinder und Jugendliche haben oft keine Zeit mehr. Die Terminkalender sind überladen. Ich möchte nicht noch ein weiterer Termin im Kalender sein, sondern Aktionen anbieten, die eine Atempause sind“, so Sebastian über den Schwerpunkt. Neben dieser Tätigkeit startet Sebastian bald als Sozialarbeiter in eine neue Stelle in der Fluthilfe mit.

Auch Pia Seeliger ist ein bekanntes Gesicht in der Pfarrei. Selbst war sie Messdienerin in Laurentius, hat GruppenleiterInnenstunden gegeben, fuhr mit ins Zeltlager und engagierte sich ehrenamtlich in vielfältigen Bereichen der Pfarrei.

Die studierte Sozialpädagogin unterstützt die Pfarrei mit Blick auf die Familienpastoral.

Der Fokus ihrer Arbeit liegt darin, neue Projekte in der Pfarrei, als auch im Stadtgebiet zu initiieren und zu begleiten. Dabei soll mit ein Fokus die Verknüpfung mit anderen sozialen Einrichtungen sein. Ideen zusammenschmeißen und Angebote zusammen durchführen, so gelingt es Ressourcen zu sparen und noch mehr für Familien zu verwirklichen.

„Gerade in der aktuellen Zeit, die Fluterfahrungen und Corona, ist es super schwierig für Familien geworden, Kontakte zu knüpfen. Früher traf man sich auf dem Spielplatz, aber welchen gibt es davon noch? Zudem fehlen Räume. Mein Hauptanliegen ist es, Familien einen Raum zu geben, eine Heimat. Eine Heimat, in der man trotz der ganzen Zerstörung gerne ist und auch alltägliche Erfahrungen, neben den vielen Baustellen, einen Platz haben.“, so Pia Seeliger.

Neben ihrer Tätigkeit in der Pfarrei arbeitet sie in einem Mutter-Kind Haus in Bornheim.

Zu den pastoralen Aufgaben in der Pfarrei kommen auch Aufgaben, die sich um die Verwaltung und das Immobilienmanagement drehen. Dazu hat die Pfarrei zwei neue Mitarbeiter eingestellt.

Zum einen Michael Seeliger, der sich um das Immobilienmanagement kümmert. Seeliger, studierter Bautechniker, stammt selbst aus Ahrweiler und war zuvor Abteilungsleiter der Bauabteilung der Evangelischen Kirche in Köln und Bonn. „Pfarrer Jörg Meyrer hat mich auf einer Sitzung nach der Flut angesprochen, ob ich nicht Interesse hätte den Job des Immobilienmanagers der Pfarrei hauptamtlich zu übernehmen. Da habe ich sofort zugesagt“, so Seeliger. Seine Leidenschaft ist das Bauen, sowohl im privaten als auch im beruflichen. Auf die Frage, wie das Handwerk und der Glauben denn zusammenpassen, sagte er prompt: „Das passt sehr gut! Beides muss stets neu (auf-) gebaut werden, es braucht ein Fundament. Im Bau ist es die bauliche Substanz, das Fundament, in der Kirche ist es der Glaube, der Halt gibt, vielleicht kann es auch eine Kirche sein, die Halt gibt.“

Sein Herzensanliegen ist dabei besonders der (Wiederauf-)Bau von Kindertagesstätten. „Kinder sind das Fundament und unsere Zukunft, deshalb muss stets ein Weg für die Kinder gefunden werden.“

Neben Michael Seeliger ist auch Norbert Welsch seit dem 1. Februar 2022 mit einer Verwaltungsaufgabe beauftragt. Welsch, aufgewachsen in Löhndorf, ist gelernter Bankkaufmann und nach Stationen bei der Volksbank und Commerzbank, dort zuletzt in Leitungsfunktionen und als Senior Project Manager, kümmert er sich nun seit dem 1. Februar 2022 um die Verwaltung der Immobilien und Finanzen hier in der Pfarrei. Organisatorisch ist Welsch an das Synodenbüro angeschlossen. Sein Ziel ist es zunächst, da er zuletzt in Frankfurt gelebt hat, die Pfarrei in ihrer Ganzheit besser kennenzulernen. „Richtig gut gefällt mir, dass alle Menschen hier sehr zugewandt und zuvorkommend sind, das hat mir den Start sehr erleichtert“, so die ersten Eindrücke.

Eine der ersten Aufgaben, denen sich Welsch angenommen hat, war mit einem Team zusammen die Zukunftswerkstatt, die am 24. März 2022 stattgefunden hat, zu organisieren und zu gestalten. „Das war ein sehr gelungener Anfang! Ich bin mit unterschiedlichen Menschen, mit unterschiedlichem Hintergrund ins Gespräch gekommen. Habe Herausforderungen gesehen und konnte ein erstes Netzwerk aufbauen.“, so Welsch.

Seit dem 1. Februar 2022 ist auch Nadine Kreuser als Mitarbeiterin für die Öffentlichkeitsarbeit Teil des Teams. Nadine Kreuser ist studierte Theologin, absolviert derzeit noch nebenher den Masterstudiengang „Perimortale Kompetenz“ in Regensburg und arbeitet an der Universität in Bonn. „Die Arbeit in der Pfarrei ist derzeit so vielfältig. Es starten derzeit so viele Projekte, Prozesse. Auch die Pfarrei als solche, gibt es erst seit dem 1. Januar 2022. Da gibt es in puncto Öffentlichkeitsarbeit viel zu berichten! Meine Aufgabe ist es, dass diese Prozesse eben auch in die Öffentlichkeit übersetzt werden, sodass hoffentlich ein Eindruck entsteht, was sich derzeit alles in der Pfarrei tut und sich entwickelt, gleichzeitig aber auch die Menschen vor Ort mitnehmen und in die Prozesse involvieren“, beschreibt Kreuser die anstehenden Aufgaben. Als Nächstes plant die Pfarrei eine Reihe zu den überfluteten Gebäuden. Eine der ersten Aufgaben von Frau Kreuser war die Gestaltung der neuen Homepage der Pfarrei (www.pfarrei-bnaw.de), auf der bei Bedarf auch weitere Informationen zu den Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und die jeweiligen Kontaktdaten gefunden werden können.

Alle freuen sich nun, Teil eines großen Teams zu sein und aktiv am Aufbau der Pfarrei mitzuarbeiten. Alle wollen am Fundament, wie Michael Seeliger es ausgedrückt hat, mitarbeiten!

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