Allgemeine Berichte | 18.06.2016

Ärztliche Bereitschaftsdienstzentralen Andernach und Mayen

Neue Öffnungszeiten ab 1. Juli

Andernach/Mayen. Die ärztlichen Bereitschaftsdienstregionen Andernach und Mayen werden aufgrund der räumlichen Nähe ab dem 1. Juli organisatorisch zusammengelegt. Damit sind geänderte Öffnungszeiten für beide Bereitschaftsdienstzentralen (BDZ) verbunden.

Die neuen Öffnungszeiten sind Teil der 2009 beschlossenen Bereitschaftsdienstreform der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Rheinland-Pfalz. Existieren in einem Bereitschaftsdienstbereich mehrere BDZ, so wird ab 1. Juli jeweils eine BDZ alle Zeiten außerhalb der regulären Sprechstunden der niedergelassenen Ärzte abdecken. Für andere Zentralen im jeweiligen Bereitschaftsdienstbereich werden individuelle Öffnungszeiten festgelegt.

BDZ Mayen

Kontakt: St. Elisabeth Krankenhaus, Siegfriedstraße 22, 56727 Mayen, Tel. 116 117 (ohne Vorwahl, kostenfrei).

Öffnungszeiten ab 1. Juli: Montag, 19 Uhr, bis Dienstag 7 Uhr; Dienstag, 19 Uhr, bis Mittwoch, 7 Uhr; Mittwoch, 14 Uhr, bis Donnerstag, 7 Uhr; Donnertag, 19 Uhr, bis Freitag, 7 Uhr; Freitag, 16 Uhr, bis Montag, 7 Uhr; an Feiertagen vom Vorabend des Feiertags, 18 Uhr, bis zum Folgetag, 7 Uhr.

BDZ Andernach

Kontakt: St.-Nikolaus-Stiftshospital, Ernestus-Platz 1, 56626 Andernach, Tel. 116 117 (ohne Vorwahl, kostenfrei).

Öffnungszeiten ab 1. Juli: Montag, 19 bis 24 Uhr; Dienstag, 19 bis 24 Uhr; Mittwoch, 14 bis 24 Uhr; Donnerstag, 19 bis 24 Uhr; Freitag, 16 bis 24 Uhr; Samstag, 8 bis 24 Uhr; Sonntag, 8 bis 24 Uhr; an Feiertagen und Brückentagen von 8 bis 24 Uhr.

Freie BDZ-Wahl

Patienten können je nach Aufenthaltsort jede BDZ im Land aufsuchen. Über die Bereitschaftsdienstsuche auf der Website der KV RLP ist die zuständige BDZ nach Eingabe des Aufenthaltsortes zu finden (www.kv-rlp.de/260557).

Hausbesuche

Falls aus medizinischen Gründen erforderlich, werden durch die BDZ auch Hausbesuche angeboten. Diese werden von der für den jeweiligen Aufenthaltsort zuständigen BDZ organisiert. Die jeweils zuständige BDZ erreichen Patienten automatisch über die kostenfreie einheitliche Telefonnummer 116 117 (ohne Vorwahl).

Zentraler Anlaufpunkt außerhalb der Praxisöffnungszeiten

Der erste Ansprechpartner – vor allem zur Abklärung längerfristiger Beschwerden – ist immer der Hausarzt. Wenn möglich und vertretbar, sollten Patienten daher immer ihre behandelnden Ärzte während der regulären Sprechzeiten aufsuchen. Diese kennen die Patienten und ihre eventuellen Vorerkrankungen am besten.

Eine BDZ ist ein zentraler Anlaufpunkt für Patienten außerhalb der Praxisöffnungszeiten der behandelnden Ärzte. Dort finden Patienten qualifizierte Ärztinnen und Ärzte zur Behandlung ihrer Erkrankung. Falls eine weiterführende Diagnostik notwendig ist, steht dafür häufig ein angegliedertes Krankenhaus als Kooperationspartner bereit. Je nach Betrieb muss sowohl in einer BDZ als auch bei Hausbesuchen mit Wartezeiten gerechnet werden. Träger aller BDZ in Rheinland-Pfalz ist die Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pfalz.

Im Notfall immer 112

Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist nur für die Behandlung solcher nicht akut lebensbedrohlicher Gesundheitsstörungen zuständig, für die Patienten während der regulären Öffnungszeiten ihren behandelnden niedergelassenen Haus- oder Facharzt aufsuchen würden.

Bei akuten lebensbedrohlichen Notfällen muss direkt der Rettungsdienst unter der Nummer 112 angefordert werden, der innerhalb kürzester Zeit beim Patienten ist. Träger des Rettungsdienstes sind das Land, die Landkreise und die kreisfreien Städte. Der Rettungsdienst ist zuständig, wenn zum Beispiel folgende Symptome vorliegen: Bewusstlosigkeit oder erhebliche Bewusstseinstrübung, schwere Störungen des Atmungssystems, starke Herzbeschwerden, akute Blutungen, Unfälle mit Verdacht auf erhebliche Verletzungen, Vergiftungen, Brände mit Personenbeteiligung, Ertrinkungsunfälle, Stromunfälle, Suizidversuche aller Art, akute anhaltende Erregungszustände, akute anhaltende Krampfanfälle, plötzliche Geburt oder Komplikationen in der Schwangerschaft, akute anhaltende schwere Schmerzzustände.

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dauerauftrag
Daueranzeige 2026
Sonderpreis 150 Jahre
Bürgerinformation
Filiale Andernach
150 Jahre Zeitungstradition
Jubiläumssonderseiten
150 Jahre Zeitungstradition
Empfohlene Artikel
Im Kurpark von Bad Neuenahr: Pascal Rowald, Gordon Schnieder und Bundeskanzler Friedrich Merz.
75

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Fünf Jahre ist es jetzt her, dass sich am 14./15. Juli 2021 eine verheerende Flut durch das Ahrtal wälzte, 135 Menschen aus dem Leben riss, zahllose Verletzungen an Leib und Seele forderte, Existenzen, Häuser, Straßen und Wege zerstörte und das ganze Tal nachhaltig veränderte – bis heute. Am fünften Jahrestag der größten Naturkatastrophe der jüngeren deutschen Geschichte gedachte...

Weiterlesen

Pfarrer Jörg Meyrer.
48

Als ich diese Zeilen schreibe, liegt der fünfte Jahrestag der Flut noch vor uns. Wenn Sie sie lesen, haben wir ihn hinter uns. Manche werden sagen: „Wir haben ihn geschafft!“ Und allein dieses Wort zeigt, wie viel dieser Tag vielen Menschen noch abverlangt.

Weiterlesen

v.l.n.r. Wolfram Hutsteiner, Leiter Kita St. Josef, Luisa Wittersheim, stellv. Leiterin Kita St. Josef, Ramona Mühlenkamp, Gesamtleitung Kita gGmbh, Anne Herrig, Vorsitzende des Kita-Elternausschusses und Kita-Förderverein.  Foto: privat
12

Altenahr. Sechs Jahrzehnte voller Leben, Lachen und Lernen - sechs Jahrzehnte, in denen Generationen von Kindern in der Kindertagesstätte St. Josef in Altenahr begleitet, gefördert und auf ihrem Weg ins Leben gestärkt wurden. Das runde Jubiläum war Anlass, um ein buntes Familienfest zu feiern.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Symbolbild.
1053

Ermittlungen nach Verpuffung: 39-Jähriger schwer verletzt

15.07.: Explosion in Einfamilienhaus

Rennerod. In den frühen Morgenstunden des 15. Juli 2025 ereignete sich um 01:40 Uhr eine Verpuffung in einem Einfamilienhaus in der Holzbachstraße in Rennerod. Dabei erlitt der 39-jährige Bewohner schwere Verletzungen. Eine Außenwand des Hauses wurde erheblich beschädigt, während zwei benachbarte Gebäude leichte Schäden davontrugen. Die Feuerwehr rückte aus, um den Vorfall zu bewältigen. Aufgrund der Ereignisse war es notwendig, die B54 für etwa eine Stunde zu sperren.

Weiterlesen

Symbolbild.
1729

Linienbus-Unfall auf der K 44: Fahrer eines Motorrades tödlich verletzt

13.07.: Motorradfahrer stirbt in Mülheim-Kärlich

Mülheim-Kärlich. Am 13. Juli 2026 ereignete sich gegen 18:44 Uhr auf der K 44 in Mülheim-Kärlich ein tragischer Verkehrsunfall, bei dem ein Motorradfahrer tödlich verletzt wurde.

Weiterlesen