Neue Struktur für Altkleidercontainer in Rheinbach beschlossen
Neue Regeln für Altkleidersammlung
Rheinbach. Der Stadtrat Rheinbach hat auf Vorschlag der Stadtverwaltung ein neues Standortkonzept für Altkleidercontainer beschlossen. Damit ist die Vergabe und Bündelung festgelegter Containerstandorte auf öffentlichen Flächen rechtssicher geregelt.
Künftig sind im gesamten Stadtgebiet insgesamt neun Standorte für Sammelcontainer vorgesehen. Wenn möglich, wurden Altkleider- und Altglascontainer an bereits bestehenden Sammelstellen zusammengeführt. Die ausgewählten Standorte verteilen sich auf folgende Straßen: Zippengasse (Flerzheim), Eidbusch (Hilberath), Locherweg (Oberdrees), Neukirchener Straße (Neukirchen), Alte Höhle (Queckenberg), Peppenhovener Straße (Ramershoven), Tomberger Straße (Wormersdorf) sowie An der Glasfachschule und in der Regerstraße (Kernstadt).
Die Sondernutzungserlaubnis wird erstmals für den Zeitraum vom 1. Januar 2026 bis zum 31. Dezember 2030 vergeben. Anträge sind bis spätestens 30. September 2025 bei der Stadt einzureichen.
Ein zentrales Anliegen bleibt die ordnungsgemäße und sichere Nutzung der Sammelplätze. Deshalb wurde im Rahmen der Sondernutzungserlaubnis eine verbindliche Reinigungspflicht für alle Aufstellenden – sowohl gemeinnützige als auch privatwirtschaftliche – eingeführt. Wird diese Pflicht nicht erfüllt, kann die Stadtverwaltung die Erlaubnis widerrufen.
„Mit ihrem neuen Konzept etabliert die Stadtverwaltung klare Strukturen und sorgt gemeinsam mit den gemeinnützigen und privatwirtschaftlichen Akteuren für mehr Ordnung und Sauberkeit in Rheinbach“, so Rheinbachs Erste Beigeordnete Daniela Hoffmann.
Hintergrund
Seit dem 1. Januar 2025 besteht bundesweit die Pflicht zur getrennten Sammlung von Alttextilien. Zuständig für die Umsetzung ist der öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger. In Rheinbach wurde diese Aufgabe per Vereinbarung an die RSAG übertragen. Die RSAG betreibt im gesamten Kreisgebiet Wertstoffhöfe, bei denen ebenfalls Alttextilien abgegeben werden können. Aus abfallwirtschaftlicher Sicht hat sich das bisherige System aus gemeinnützigen und privatwirtschaftlichen Sammlungen sowie den Wertstoffhöfen bewährt. Der Stadtrat hat das neue Standortkonzept in seiner Sitzung am 7. April 2025 beschlossen.
BA
