Kreisverwaltung des Rhein-Lahn-Kreises
Neue Senioren- sicherheitsberater ausgebildet
21 Seniorinnen und Senioren wurden von den Mitarbeitern des Zentrums Polizeiliche Prävention auf ihre neue Aufgabe vorbereitet
Rhein-Lahn-Kreis. Sylvia Kühn aus Biebrich und Hartmut Neuper aus Reckenroth haben sich jetzt bei einem Seminar zu Seniorensicherheitsberatern ausbilden lassen. Geschult von Mitarbeitern des Zentrums Polizeiliche Prävention (ZPP) im Polizeipräsidium Koblenz wurden die insgesamt 21 Seniorinnen und Senioren aus dem gesamten nördlichen Rheinland-Pfalz auf ihre neue ehrenamtliche Arbeit vorbereitet. Gabriele Theis, Ralf Thomas und Josef Rüth vom Zentrum Polizeiliche Prävention, der Ansprechpartner für den Bezirksdienst Koblenz Nico Helbach und die Opferschutzbeauftragte des Polizeipräsidiums, Michaela Gasber, vermittelten den Seminarteilnehmern zahlreiche informative Inhalte rund um das Thema „Sicherheit im Alter“. Hauptthemen des Seminars waren: Ältere Menschen als Kriminalitätsopfer, Verhalten in Notsituationen, Straßen- und Haustürkriminalität, Einbruchschutz für Haus und Wohnung sowie Werbung für Zivilcourage. Die Seniorensicherheitsberater sollen nun künftig als „Multiplikatoren“ das erlangte Wissen an die Seniorinnen und Senioren ihrer Kommunen weitergeben. Dies kann durch Gespräche mit Freunden, Nachbarn und Bekannten, aber auch durch Vorträge in Seniorenheimen, Vereinen und durch gezieltes Ansprechen bei beobachtetem Fehlverhalten anderer geschehen. Die Seniorensicherheitsberater können oftmals die älteren Menschen viel eher als die Polizei erreichen, da sie „die gleiche Sprache“ sprechen. So wirkt sich die Arbeit der neu ausgebildeten Berater positiv auf das Sicherheitsgefühl der Senioren, aber auch auf die Aufgaben der Polizei aus. Wer Interesse an einer Ausbildung zum Seniorensicherheitsberater oder Fragen zu diesem Thema hat, kann sich an das Polizeipräsidium Koblenz, Zentrum Polizeiliche Prävention, Moselring 10-12, 56068 Koblenz, Tel. (02 61) 1 03 - 28 60, Fax. (02 61) 1 03 - 28 70, E-Mail.: beratungszentrum.koblenz@polizei.rlp.de wenden. Infos gibt es auch auf der Homepage unter www.polizei.rlp.de.
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