Neuerung im Kirchenchor St. Marien der Abteikirche Sayn
Neuer Schwung durch neue Chorleiterin
Bendorf. Eine Neuerung gab es in der Hauptversammlung des Sayner Kirchenchores vom 8. Dezember: Erstmals nach 40 Jahren Tätigkeit gab nicht Wolfgang Heinzen, sondern die neue Chorleiterin Almut Nieratschker Auskunft über künftig geplante Aktivitäten. Am 2. Weihnachtsfeiertag sang der Chor neue und alte Weihnachtslieder aus aller Welt, darunter ein Lied aus Venezuela in spanischer Sprache sowie ein Lied aus Tansania in Suaheli. Als Chorprojekt ausgelegt beginnen am 7. Januar 2019 im Pfarrheim in Mülhofen die Proben für die Missa brevis sancti joannis de deo, besser bekannt als „kleine Orgelsolomesse“ von Joseph Haydn, gemeinsam mit der Medardus-Kantorei Bendorf und interessierten Sängerinnen und Sängern aus der Umgebung. Aufgeführt werden soll die Messe am Ostersonntag, 21. April, in der Abteikirche Sayn mit Orgel und Orchester. Natürlich gab es auch noch die notwendigen Regularien einer Hauptversammlung.
Vom bisherigen Vorstand verließen auf eigenen Wunsch die beiden Notenwartinnen Andrea Oster und Kristin Bast den Vorstand. Karl-Josef Kannengießer erklärte sich bereit, außer der Position des 2. Vorsitzenden auch die des Notenwartes zu übernehmen, nicht aber auch noch die des Schriftführers. Hierfür stellte sich dann spontan Theo Günther zur Verfügung. Somit besteht für die beiden nächsten Jahre der Vorstand aus folgenden Personen: Dietmar Müller (1. Vorsitzender), Karl-Josef Kannengiesser (2. Vorsitzender und Notenwart), Anke Kern (1. Kassiererin) Martina Gaida (2. Kassiererin) und Theo Günther (Schriftführer).
Als Kassenprüfer wurden Kristine Baumgart und Frank Honekamp gewählt. Dem vorausgeschickt, ergaben die Berichte des Schriftführers, der Kassiererin und der Kassenprüfer keinerlei Grund für Beanstandungen, sodass eine einstimmige Vorstandsentlastung erfolgte. Nach den Dankesworten von Präses Pastor Joachim Fey überreichte der Vorsitzende noch Blumen an die scheidenden Vorstandsmitglieder sowie an die Chorleiterin, eine Flasche Wein an den Ehemann der Chorleiterin, Herrn Willi Nieratschker, der den Chor schon mehrfach an der Truhenorgel begleitet hatte und gab dann das Buffet frei für das gemeinsame Abendessen, welches sich aus der früher üblichen „Chorzeche“ herleitet.