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Jahreshauptversammlung des Gewerbevereins Niederzissen

Neuer Vorstand wurde gewählt

16.10.2018 - 09:41

Niederzissen. Zur zweiten Jahreshauptversammlung des im Januar 2016 gegründeten Gewerbevereins Niederzissen, dem mittlerweile 74 Mitglieder angehören, konnte der erste Vorsitzende Ralf Degenimmerhin 23 Mitglieder begrüßen. In seinen Grußworten hieß er besonders Ortsbürgermeister Rolf Hans sowie den Wirtschaftsförderer der Verbandsgemeinde Brohltal, Peter Engels, willkommen. Ebenso begrüßte er besonders Elke Dahm vom Landhotel Maarheide und vom Neuen Maarhof als neuestes Mitglied im Gewerbeverein. Vor Eintritt in die Tagesordnung erhoben sich die Anwesenden zum Totengedenken von den Plätzen. Vorsitzender Ralf Degen erinnerte in einem Jahresrückblick an das abgelaufene Geschäftsjahr und freute sich, dass nach der Gründung des Gewerbevereins die Mitgliederzahl auf 74 Mitglieder angestiegen sei. Der Stammtisch fand regelmäßig jeden Monat statt. Auch Fachvorträge wurden gehalten. Degen wies auf gemeinschaftliche Werbung mit Anzeigen und Berichten zu den Mitgliedsbetrieben hin. Auch im Internet habe der Verein Änderungen vorgenommen. Er wies dabei auf die Möglichkeiten der Betriebe hin, diese Internetseite des Gewerbevereins mit Berichten, Bildern und Neuigkeiten über die Betriebe zu nutzen. Der Vorsitzende wies auch auf die Nutzung der Jobbörse des Gewerbevereins hin. Höhepunkt war sicherlich das Gewerbefestival auf dem Marktplatz in Niederzissen, an dem sich rund 40 Mitgliedsbetriebe beteiligten. Hier hob er all diejenigen hervor, die sich im Vorfeld und bei der Durchführung dieses Events engagiert hatten. Mit einer Flasche Wein revanchierte sich Degen bei Nicole Köpper, die auf eigenen Wunsch hin im Mai aus dem Vorstand des Gewerbevereins ausgeschieden ist und von Thomas Selbach seither kommissarisch vertreten wurde.

Dem Kassenbericht des 1. Kassierers Hans Jörg Degen war zu entnehmen, dass der Verein auf einer gesunden Basis aufbauen kann und für die kommenden Aufgaben gerüstet ist. Michael Lenz und Frank Rothhaß hatten die Kasse geprüft. Wie Michael Lenz mitteilte, führte die Prüfung zu keiner Beanstandung und er beantragte die Entlastung des gesamten Vorstandes, der die Versammlung mit fünf Enthaltungen zustimmte.


Die Vorstandswahlen


Für die anschließenden Vorstandsneuwahlen wurde Ortsbürgermeister Rolf Hans als Wahlleiter bestimmt. Dieser nahm die Gelegenheit wahr, sich seitens der Ortsgemeinde Niederzissen beim Gewerbeverein für sein Engagement zu bedanken. „Es ist der ideale Zeitpunkt, dem Gewerbeverein und besonders dem engagierten Vorstand Danke zu sagen. Der Gewerbeverein mit all seinen Aktivitäten ist sowohl für die Ortsgemeinde Niederzissen, aber auch für die gesamte Verbandsgemeinde Brohltal sehr wichtig. Er bündelt mit seinen über 70

Mitgliedern Kräfte, die allen zugute kommen“, lobte der Ortsbürgermeister. Die unter seiner fachkundigen Leitung anschließend durchgeführten Neuwahlen ergaben, dass die Mitglieder dem bisherigen Vorstand ihr Vertrauen aussprachen. Der neue Vorstand setzt sich wie folgt zusammen: Erster Vorsitzender: Ralf Degen; Zweiter Vorsitzender: Thorsten Wilhelmi; Schriftführer: Thomas Selbach; Erster Kassierer: Hans Jörg Degen; Zweiter Kassierer: Jörg Quirbach. Als Beisitzer wurden gewählt: Birgit Gros, Dietmar

Keuler, Ralf Schneider, Mario Heckenbach, Reinhard Koll, Andreas Noll. Die Kasse wird auch im kommenden Jahr von Michael Lenz und Frank Rothhaß geprüft. Nach den Vorstandswahlen befassten sich die Anwesenden mit der zukünftigen Ausrichtung des Gewerbevereins und weiteren gemeinsamen Aktivitäten. Bezüglich der Durchführung eines Großevents, vergleichbar mit dem diesjährigen Gewerbefestival, sprach man sich dafür aus, die Betriebe hier nicht zu überfordern. Über den zeitlichen Rahmen einer solchen Veranstaltung wurden Vorschläge von jährlich bis hin zu alle fünf Jahre gemacht. Auch der Hinweis, dass im Jahre 2020 im Hinblick auf „50 Jahre Verbandsgemeinde Brohltal“ ein Zeitpunkt für die nächste Großveranstaltung möglich sei, wurde aufgegriffen. Die Versammlung war jedoch der Meinung, dass sich hiermit eine Arbeitsgruppe befassen soll.


Die Aufgaben der Arbeitsgruppe


Diese Arbeitsgruppe, zu der anschließend Andreas Noll, Sven Becker, Anita Marino, Thomas Selbach und Nicole Köpper bestimmt wurden, soll sich auch mit der Frage eines Gewinnspiels beschäftigen, dessen Modalitäten noch offen sind. Zudem soll sich die Gruppe mit einem Marketingkonzept befassen, wobei die Werbetafel der Ortsgemeinde umgestaltet werden soll. Wie Ortsbürgermeister Hans mitteilte, könnte die Tafel mietfrei genutzt werden. Allerdings sollten in der grafischen Darstellung öffentliche Einrichtungen dargestellt werden. Der Vorstand bat die Mitglieder auch um mehr Resonanz auf E-Mails des Vorstandes. Abschließend wurde mitgeteilt, dass der nächste Stammtisch in den Räumen der Allianz bei Jörg Quirbach am Donnerstag, 8. November stattfindet und der Jahresabschluss wieder auf dem Nikolausmarkt in Niederzissen am Samstag, 1. Dezember um 18 Uhr erfolgt. WER

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Kommentare
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.

Koblenzer Schulen

juergen mueller:
Etwas anderes war von Herrn Roos auch nicht zu erwarten - zumindest öffentlich - als das man mit dem Krisenmanagement u.sogen.Stellschrauben,wenn überhaupt,das macht man dann unter sich aus.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
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