Dernauer Gemeindearbeiter verfügen jetzt über Kippfahrzeug mit Pritsche
Neuer zuverlässiger „Arbeitskollege“ für Dernauer Gemeindearbeiter
Durch geringe Breite ist der „Piaggio Porter“ auch am Fahrradweg einsatzbar
Dernau. Seit kurzem verfügt der Bauhof der Ortsgemeinde Dernau über ein zweites Fahrzeug. Bislang stand den beiden Dernauer Gemeindearbeitern für ihre Tätigkeit nur der orange-rote „Kuboto“ Allrad-Traktor mit Schaufel zur Verfügung. So konnten von diesen bislang bestimmte Arbeiten immer nur an der gleichen Stelle ausgeführt werden. Die Anschaffung war auch notwendig geworden, da bislang ein Mitfahrer nur auf einem angebrachten Brett stehend mitfahren konnte. Und auch der bereits ältere kleine Traktor mit Schneepflug soll weiter genutzt werden. Nach einem einstimmigen Gemeinderatsbeschluss steht den Gemeindearbeitern jetzt ein kleiner Pritschenwagen vom Typ „Piaggio Porter“ zur Verfügung. Das benzinbetriebene Nutzfahrzeug mit einem Anschaffungspreis von knapp 17.000 Euro verfügt über eine kippbare Ladefläche. Mit seinen geringen Abmessungen und dem 80 PS starken Motor, der der neuen Euro 6-Norm entspricht, sei das neue Fahrzeug eines der flinken, leicht zu steuernden Nutzfahrzeuge auf dem Markt, führte Bürgermeister Alfred Sebastian bei der Übergabe an Dieter Ley aus. Ley wurde ab 1. Februar für den ausgeschiedenen Gemeindearbeiter Peter Heimermann eingestellt. Mit dem neuen zuverlässigen „Arbeitskollegen“ könnten die Gemeindearbeiter flexibler und unabhängig voneinander arbeiten, so Sebastian weiter. Und der gelernte Maurermeister Dieter Ley sieht einen weiteren Vorteil in dem neuen Fahrzeug: Nun müsse bei leichteren Arbeiten nicht immer der große Traktor eingesetzt werden, wodurch auch Betriebskosten eingespart werden. Jedoch können beide auch gleichzeitig benutzt werden, so etwa bei Aufräum- oder Mulcharbeiten sowie der Leerung der Müllgefäße. Auch wilde Müllablagerungen können jetzt mit dem Fahrzeug direkt zum Abfallzentrum nach Niederzissen gebracht werden. Durch seine geringe Breite kann der Pritschenwagen auch auf dem Fahrradweg eingesetzt werden. Zudem verfügt das neue Fahrzeug über eine Kipp-Vorrichtung. Bislang musste alles in der Traktor-Schaufel transportiert werden. Das Fahrzeug hat ferner eine Anhängerkupplung. Da das Budget im Haushalt begrenzt war, musste zunächst auf das Radio mit Freisprechanlage verzichtet werden. Jedoch wurde bei einer ersten Besichtigung von Ratsmitglied Walter Schüller der Kauf eines Radios auf Kosten der heimischen Firma Elektro-Schüller zugesagt. Und David Fuhrmann, erster Beigeordneter der Gemeinde Dernau, wird für die Seitentüren noch ein Dernau-Design fertigen. Untergebracht sind die Fahrzeuge im alten Dreschschuppen an der „Steinbergsmühle“.
