Ortsgemeinde Ahrbrück

Neues Wahrzeichen für Ahrbrück

Neues Wahrzeichen für Ahrbrück

Das obere Mastteil wird angehoben. Foto: privat

28.04.2020 - 10:18

Ahrbrück. Der Antennenträger auf dem Katzberg im Süden von Ahrbrück ist von allen höheren Lagen der Verbandsgemeinde Altenahr sichtbar und bietet Wanderern und Piloten eine Orientierungshilfe.

Ursprünglich ein Füllsender der Deutschen Post für das Deutsche Fernsehen kamen mit den Jahren neue Aufgaben hinzu. Eine Unzahl von Antennen wurde im Laufe der Jahre am Mast befestigt.

Die Bauart lässt allerdings nicht zu weitere Nutzer oder Antennen in der benötigten Höhe zu befestigen.

Die Betreiber entschieden sich, einen neuen Antennenträger neben dem alten zu errichten.

Der neue Mast wurde in Neumarkt in der Oberpfalz produziert.

Nach Angaben von Frau Anna Bork von der CTO GmbH Solingen, die für die Baukoordination, Vorbereitung und die Durchführung zuständig ist, besteht er aus drei Mastsegmenten von ca. 15 Metern Länge, hat einen Innendurchmesser von 1,40 Metern, jedes Teil wiegt etwa 40 Tonnen. Der Transport erfolgte mit drei Tiefladern bis zu einem Umladeplatz oberhalb des Ommelbachtals bei Dümpelfeld.

Das Umladen wurde aufgrund der Kurvenradien und der Steigungen erforderlich. Das hohe Gewicht machte es notwendig den Waldweg von der Teufelsley bis zum Aufbauplatz zu begradigen und zu befestigen. Trotzdem mussten die Transportfahrzeuge stellenweise durch den vorausfahrenden Kran gezogen werden. Der 150 Tonnen-Kran ist selbst ein Stück Ingenieurkunst. Das Fahrzeug wiegt alleine 60 Tonnen, benötigt eine Auflast von 40 Tonnen um den Ausleger bis zu 60 Metern sicher ausfahren können.

Der Aufbauplatz oberhalb Ahrbrück machte die Arbeit für Kranführer Weishäupl aus Lind zum Heimspiel. Während seiner zehnjährigen Zugehörigkeit zur Firma Wasel, die sich mit ihren Drehkränen auf Schwerlastlogistik spezialisiert hat, wurde er bisher nur ein Mal so nah zu seinem Wohnort eingesetzt.

Frau Bork sowie Herr Weishäupl äußerten sich zufrieden zum Fortschritt der Arbeiten. Obwohl am ersten Tag Böen herrschten, die bei weiterem Anhalten zu Problemen beim Überschreiten der Baumhöhe geführt hätten, wenn ein Mastsegment ins Schwingen geraden wäre, konnte das erste Mastteil auf die Fundament aufgesetzt werden. Das Mastbauerteam von CTO verschraubte das erste Mastteil mit der Gründung.

Donnerstag und Freitag waren aber weitgehend sonnig und nahezu windstill. Die Arbeiten der Mastbauer gingen zügig voran. Am Freitag wurden die zwei kreisförmigen Antennen Plattformen, die dem neuen Antennenträger sein charakteristisches Aussehen geben, montiert.

Damit wurde am Freitag den 24.04. 2020 der Aufbau termingerecht abgeschlossen. In den nächsten Wochen werden die Techniker der einzelnen Betreiber ihre Antennen und die erforderlichen Zuleitungen installieren.

Nach Meinung von Ortsbürgermeister Walter Radermacher hat Ahrbrück mit der in allen Ortsteilen verfügbaren schnellen Internetanbindung sowie einer guten Mobilfunkabdeckung und einer Infrastruktur, die auch eine 5G Verbreitung ermöglicht einen deutlichen Standortvorteil und ist für die digitale Zukunft gerüstet. Ahrbrück hat auf der Alten Hardt am Katzberg zur Zeit jedenfalls gleich zwei neue Wahrzeichen.

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juergen mueller:
Warum immer so kompliziert - 30 Grad Differenz - wen interessiert`s. Steingärten sind optisch monoton und ökologisch = 0. Die NACHTEILE - Teuer in Anschaffung und Pflege, Insekten,Vögel u.andere Gartentiere finden weder Nahrung noch Lebensraum, Schnell unansehnlich durch Algen und Pflanzenaufwuchs, Regelmäßiges Reinigen nötig - Einsatz von Laubbläsern, Hochdruckreiniger kostet Energie und schädigt Kleinlebewesen, Einsatz von Pestiziden tötet Lebewesen, Schotter heizt sich im Sommer auf, Feinstaub wird nicht gefiltert, Staubbelastung steigt, Lärm wird verstärkt, Boden wird verdichtet u.zerstört, später aufwendige Renaturierung nötig, Wasser kann gar nicht oder nur schwer versickern. Das muss reichen, um dagegen zu sein, oder?
juergen mueller:
Was für Träumereien - ein Neubau, etwas was der ein oder andere in diesem Leben eh nicht mehr erleben wird, Hauptsache,darüber geredet - wie lange schon?. Und die Frage ist - WOFÜR? Vor Jahrzehnten ABENDSPORTFEST ... ade FUSSBALL ... ade Also - WOFÜR eine neue Tribüne, Herr NAUMANN?
juergen mueller:
Seit wann setzen vor allem CDU und SPD auf Transparenz?Dieses Wort gibt es nicht in deren Wortschatz.Die leben ihre undurchsichtige Politik nach wie vor nach dem Motto aus:"Bürger*innen dürfen zwar alles essen, aber nicht alles wissen".Politik lässt sich nicht in die Karten schauen.Da wird vertuscht,getäuscht,gelogen und verarscht und das auf einem sprachlichen und gestikreichen absolut unterem Niveau - man schaue sich auf FACEBOOK den Senf der SPD-Fraktion einmal näher an.Ein Herr Biebricher/CDU zerreißt sich das Maul immer nur dann,wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist - inhaltlos,verständnislos,absolut desorientiert,uninformiert,selbstgefällig,von seiner eigenen unwichtigen Wichtigkeit überzeugt,das Bild eines Möchtegern-Politikers,der seine Abwahl als Landtagsabgeordneter immer noch nicht verkraftet hat,weil ihm vom Wähler aufgezeigt wurde,dass es dafür dann doch nicht reicht - die SPD mit eingeschlossen. BÜRGERBETEILIGUNG - BÜRGERNÄHE = eine verlogene POLITIK.
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