Kloster Ebernach saniert ehemaliges Lehrerhaus in Müden
Neues dezentrales Wohnangebot
Barrierefreies Haus bietet Unterkunft für insgesamt acht erwachsene Menschen mit Behinderung
Müden. Zum Beginn des Sommers hat Kloster Ebernach das ehemalige Lehrerhaus neben der Grundschule in Müden von dem Ehepaar Rolf und Ursula Kübler angemietet, um ein neues dezentrales Wohnangebot auf den Weg zu bringen. In den vergangenen Monaten wurde das Gebäude in Absprache mit der Familie Kübler nach und nach aufwendig saniert. Neue Tapeten, neuer Anstrich, zum Teil neue barrierearme Bäder, eine neue Küche u .v. m. Während einer kleinen Einsegnungsfeier wurde das Haus jetzt seiner neuen Bestimmung übergeben.
Das neue Wohnungsangebot
Das Haus bietet nun Platz für insgesamt acht erwachsene Menschen mit Behinderung. Im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss befinden sich zwei stationäre Wohnetagen. Hier können insgesamt sechs Bewohnerinnen und Bewohner einziehen. Im zweiten Obergeschoss wurde eine Wohnung für zwei ambulante Kunden eingerichtet. Diese kann auch für ein Paarwohnen genutzt werden. Zwei Balkone mit Blick auf die Mosel, ein Therapieraum und ein Büro für die Mitarbeiter ergänzen das Angebot. Darüber hinaus bietet das Haus eine Garage sowie einen Keller mit Wasch- und Lagerräumen. Ein besonderes Highlight ist der lichtdurchflutete Wintergarten des Hauses in der Görresstraße. Den Bewohnerinnen und Bewohnern stehen zudem TV, Telefon und Internetanschlüsse zur Verfügung.
Die Betreuung erfolgt über ein multiprofessionelles Team, wobei die Nachtbetreuung an den Standort Treis-Karden angebunden ist. Neben den Häusern in Cochem-Sehl, Ernst und Treis wurde von Kloster Ebernach somit ein weiteres dezentrales Wohnangebot mitten in der Gemeinde geschaffen, das Menschen mit Behinderung ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht. Müden bietet eine Vielzahl an aktiven Vereinen und ist verkehrstechnisch gut mit der Bahn zu erreichen. Die kleinen Winzerstuben laden zum Verweilen ein. Bei den weiteren Freizeitaktivitäten ist das Haus in Müden auch an die Aktivitäten der Bewohner in Treis-Karden angebunden.
„ und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…“
Unter dem Motto „ und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…“ (Hermann Hesse) begrüßte Christiane Lehnert, Einrichtungsleiterin für den dezentralen Bereich und Gesamtleiterin für die Ambulanten Dienste „Vor Ort“, freudig die zahlreichen anwesenden Gäste und lobte alle für die gute und zügige Umsetzung des neuen Wohnangebots. Auch Eigentümer Rolf Kübler ließ es sich nicht nehmen ein paar Dankesworte an die Verantwortlichen zu richten und lobte die gute Zusammenarbeit mit Kloster Ebernach. Als Willkommensgeschenk überreichte er ein Bronzekreuz mit Lebensbaum an Standortleiterin Sandra Müntnich. Nach dem feierlichen Einsegnungsakt durch Pastor Hermann-Josef Floeck, gratulierte auch Franz-Josef Thönnes, Ortsbürgermeister von Müden, herzlich zur Eröffnung des neuen Hauses.
Mit Spannung warteten die ersten neuen Bewohner, viele Nachbarn, Mitarbeiter und weitere geladene Gäste dicht gedrängt im Wintergarten und in der Küche auf den anschließenden Rundgang durch das renovierte Haus. Hier war bei Kaffee und Kuchen genügend Zeit zur Begegnung und zum Austausch. Wer sich über das neue Wohnangebot informieren und die Verantwortlichen kennenlernen möchte, hat immer die Gelegenheit dazu. Die Standortleiterinnen der „Ambulanten Dienste vor Ort“ und der „Dezentralen Wohnformen“ stehen gerne für weitere Informationen zur Verfügung.
Kontakt: Ambulante Dienste „Vor Ort“ (Kloster Ebernach): Standortleitung Treis-Karden: Sandra Müntnich, Tel. (0 26 72) 91 13 52, Mobil: (01 60) 3 31 39 95, Welsbachstraße 13, 56253 Treis-Karden, sandra.muentnich@ambulantedienste-vorort.de, www.ambulantedienste-vorort.de.
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