Katzenschutzverein Bad Neuenahr-Ahrweiler 1978 e.V.
Neues von Kater Bobby
Hallo Leute, liebe Kinder,
juchhu ich habe Mama endlich an die Klimperkiste bekommen. Bei uns ist eigentlich alles beim alten geblieben. Vollen Einsatz an allen Tagen in der Woche - freie Zeit gibt es so gut wie gar nicht bei uns.
Bei uns begann das neue Jahr, wie das alte aufgehört hat - die Bude rappelvoll.
Wenn Mama mal zuhause ist, wird gefüttert, Klöchen sauber gemacht, die Waschmaschine gequält oder sie hängt am Telefon.
Und dann möchte ich mich im Namen aller meiner Kumpels für die tolle Unterstützung in Form von Futter-/Sachspenden oder finanzieller Unterstützung bei allen Zweibeinern mit einem ganz dicken Bobby-Bussi bedanken! Ihr könnt sicher sein - alles wird für unsere Schützlinge eingesetzt! Also Lara und Luis, die beiden Schwarzen sind noch vor Weihnachten umgezogen in ihr neues Zuhause und Bonnie und Clyde - heißen jetzt Tiger und Lilli - machen in Dernau die Familie und das ganze Haus unsicher. Kaum waren die ausgezogen, kamen Nils und Mika - zwei junge Draufgänger aus unserer Fangaktion in Bengen - ca. 10 - 12 Wochen alt - noch sehr schüchtern und scheu, aber auch die beiden Jungs fanden sehr schnell ein neues Zuhause in Rech bei langjährigen Mitgliedern unseres Vereines und bringen da die beiden älteren Katzen und natürlich das ganze Haus durcheinander - vor allem Nachts.
Damit war unsere kleine Betty für einen Tag allein - aber kaum war Weihnachten rum, ging es fröhlich pfeifend weiter. Montags kam ein Anruf aus Holzweiler - Babykatze zugelaufen - eine kleine braune Schönheit (Burma) - total voller Flöhe und ausgehungert und verschnupft. Also Mama hin, das kleine Etwas eingepackt und bei uns erstmal versorgt und in die Quarantänebox. Tante Doris bekam dann am Dienstag die nächste Einquartierung - eine eigentlich weiße Schönheit mit halblangem Haar - aber auch hier Flöhe, ausgehungert und mit tränenden Augen und verschnupft - hier handelte es sich um eine 2 - 3 Jahre alte Katzendame (Türkisch Van) - Fundort Holzweiler! Hat da evtl. ein „netter“ Züchter seine Tiere entsorgt - innerhalb von zwei Tagen in einem Ort - zwei Rassetiere - ist schon recht merkwürdig - aber beide Tiere haben zwischenzeitlich tolle Menschen gefunden und sind in ihr neues Zuhause umgezogen. Beide wurden nicht als vermisst gemeldet und waren auch nicht gechipt.
Unsere kleine Betty ist gleich Anfang Januar in ihr neues Zuhause umgezogen und dann kam zwischenzeitlich noch unser kleines schwarzes Engelchen zu uns – aber auch hier werden heute die Köfferchen gepackt und der Umzug steht bevor.
Unsere vier Wildchen aus dem Industriegebiet machen sich auch super und der grau-weiße Snoopy hat sogar schon „seine“ Menschen gefunden! Das junge Ehepaar besucht ihn jetzt regelmäßig bis er dann endgültig in ein paar Wochen in die Nähe von Adenau umziehen kann.
Tja und dann hat noch die ältere Katzendame Wuschi (ca. 15 – 16 Jahre alt) bei Tante Doris ihr Quartier gezogen. Wuschi ist ein Wildchen, das bereits seit Jahren von Tante Doris an einer unserer Futterstellen liebevoll versorgt wurde. Da kennen unsere Helferlein „ihre“ Tiere genau und es hat sich auch ein Vertrauensverhältnis zwischen Mensch und Samtpfote aufgebaut. Tante Doris stellte dadurch fest, dass die arme Wuschi absolut nichts mehr sieht. Also logisch Tante Doris und Mama hin und das Mädel eingepackt und ab zum Tierarzt - leider sieht Wuschi absolut nichts und wäre draußen nicht mehr klargekommen - bleibt jetzt erstmal bei Tante Doris und Wuschi genießt es jetzt, ein warmes Plätzchen zu haben.
Kaum war mal etwas Platz, kam der nächste Anruf, ein Streuner wurde von einer älteren Dame angefüttert und ging dort nicht mehr weg - also Falle aufgestellt und der Herr war innerhalb kürzester Zeit drin. Danach Einzug bei uns - unser Zimmer war gerade wieder geputzt und bereit für den nächsten Bewohner. Drei Tage später kam ein erneuter Anruf aus dem gleichen Haus - dort wohnen mehrere Mieter - nächste Samtpfote, die dort rumlief und obdachlos war. Dieses Mal war es eine kleine, zierliche schwarze Katzendame - wieder mit Untermietern (sprich Flöhe)- also Mama hin und die Kleine abgeholt und damit zum Tierarzt. Danach wieder erstmal in die Quarantänebox.
Von dort ist sie dann erstmal auf eine Pflegestelle umgezogen - hat aber auch schon ihr neues Zuhause gefunden.
Und dann ist noch Kater Nico über die Regenbogenbrücke gegangen - er hatte einen Tumor auf der Zunge und konnte nichts mehr fressen - mach‘s gut Kumpel und komm gut dort an. Dein Frauchen und wir werden Dich nicht vergessen!
Puh, tja und dann hat sich noch Weihnachten unsere Spülmaschine mit einer riesigen Überschwemmung verabschiedet und jetzt hat Mama noch weniger Zeit für uns - alles wieder nach alter Väter Sitte mit der Hand spülen! - ist schon ganz schön blöd und alle Geschäfte zu und keine andere Maschine in Sicht!
Und zum Schluss ist meine Prinzessin noch schwer krank geworden - Bauchspeicheldrüsenentzündung – und ich habe mich so darüber aufgeregt, dass ich jetzt auch eine Magenschleimhautentzündung habe. Am letzten Wochenende war es gar nicht lustig, Leila und ich haben um die Wette gespuckt - Mama hat in der Nacht zwei Rollen Küchenpapier verbraucht und ihr Bett dreimal neu bezogen. Gleich am nächsten Tag war dann für uns beide ein Dok-Besuch fällig. Bis jetzt bleibt das Essen drin. Aber einmal angeschlagen kam dann noch eine dicke Halsentzündung bei mir dazu. Aber mittlerweile geht es uns Beiden doch schon besser und Mama braucht die Küchenrollen-Hersteller nicht mehr so stark zu unterstützen.
So das war es für heute!
Tschö, bis bald und bleibt schön gesund!Euer Kater Bobby und
Prinzessin Leila vom
Katzenschutzverein
Bad Neuenahr-Ahrweiler 1978 e.V.
