Geschichten vom Gnadenhof Anna e.V.
Neues von Pudelmix Nelly
Da bin ich wieder, Eure Nelly.
Ich hab Euch doch schon einmal von unseren Gänsen und dem frechen Wilfried, der mich in meinen Allerwertesten gepitscht hat, erzählt. Die Gänse sind nun umgezogen, hoch in die schöne Eifel auf eine Pflegestelle. Dort haben sie eine ganz große Wiese mit viel Gras und Kräutern und einem riesig großen Teich. Heike meinte, um sie wieder einzufangen, müsste sie mit einem Ruderbötchen hinter ihnen herpaddeln.
Ich lach mich tot, könnt Ihr Euch die Heike in einem Ruderboot, mit hochrotem Kopf vor Anstrengung, hinter Wilfried und seinen Gänsen herpaddelnd, vorstellen? Was für ein Bild, wenn ich könnte, würde ich glatt Fotos davon machen, oder noch besser einen Film davon drehen, das würde bei der Ausstrahlung echt der Brüller.
Ich kann jetzt immer mal in das Hühnergehege spazieren und nach dem Rechten schauen, ohne Angst um meinen zarten Popo zu haben, echt toll, sag ich Euch. Die Hühner spinnen im Moment ein wenig, sie finden es ganz toll, nachts in den Bäumen zu schlafen. Jetzt muss Heike abends immer den Hahn vom Baum holen und in den Stall tragen, das ist ein Bild für die Götter, sag ich Euch. Stellt Euch mal vor wenn der Gustaf, so heißt der Hahn, morgens um halb vier plötzlich in voller Lautstärke anfängt zu krähen! Ich glaub, ein paar von uns fielen vor Schreck echt aus dem Bett!
Nur abends ist es noch etwas ungewohnt, keine Gans schaut mehr durch das Fenster oder klopft an die Terrassentür, das vermissen wir dann doch ein wenig.
Ich bin mal gespannt, Heike hat versprochen, uns, wenn sie wieder zu den Gänsen fährt, mitzunehmen, ob die uns dann noch erkennen und ob Wilfried dann immer noch so frech ist.
So, jetzt sag ich wieder einmal Tschüss bis zum nächsten Mal.
Eure Nelly
