Musikverein Blau-Weiß Leutesdorf e.V.

Neuwahl des Vorstandes

Neuwahl des Vorstandes

Neuer Vorstand Musikverein Leutesdorf: hintere Reihe v.li. Felix Breidbach (1. Kassierer), Christian Selt (2.Kassierer), Marc Meickmann (Zeugwart), Pascal Berger (1.Vorsitzender). Vordere Reihe v.li.Miriam Kremer (Musikalische Leitung), Marie-Christien Hamann (Beisitzerin), Franziska Brenner (Schriftführerin), Dörte Rose (Pressewart), Ansgar Kremer (Geschäftsführer) und Udo Schneider (2. Vorsitzender).Foto: privat

22.10.2021 - 15:35

Leutesdorf. Die diesjährige Jahreshauptversammlung, zu welcher der Vorstand des Musikvereines seine Vereinsmitglieder eingeladen hat, fand Anfang Oktober im Vereinsheim in Leutesdorf unter Einhaltung der Corona-Richtlinien statt.


Vereinsvorsitzender Pascal Berger begrüßte fast 50 Anwesende und ganz besonders Marga Schneider, Langzeit-Verpächterin des Vereinsgrundstücks sowie das Ehrenmitglied Klaus Frank und entschuldigte den Ehrenvorsitzenden Hans Berger, der erstmalig seit 1957 nicht an der Versammlung teilnehmen konnte, weil er und seine Frau eine der vielen Gold-Hochzeitsreisen an diesem Wochenende unternommen hatte. Nach Bekanntgabe der Tagesordnung und Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung folgte die Totenehrung.

Anders als die Jahre zuvor hat Pascal Berger den Tagesordnungspunkt der Neuaufnahmen vorgezogen, da wie im vergangenen Jahr eine fast gleich hohe Anzahl an Anträgen auf Mitgliedschaft abgegeben wurden. Im Jahr 2020 waren es 19 Neuanträge und in diesem Jahr 17. Ein sehr erfreulicher Trend, so der Vereinsvorsitzender, in dem man wieder einen Zuwachs verzeichnen konnte und kein ein einziges Mitglied ausgetreten ist. Die anwesenden Vereinsmitglieder stimmten bei allen Antragsstellern der Aufnahme in den Verein zu und hießen diese willkommen. Auf 168 Mitglieder ist dieser Verein aktuell angewachsen.

Als ihre letzte Amtshandlung las die Schriftführerin Kerstin Lemgen den Jahresbericht vor, der mit der Jahreshauptversammlung vom März 2020 begonnen und mit dem „Alternativ-Winzerfest“ im September 2021 geendet hat. Dieser Bericht war inhaltlich mit allen Highlights der vergangenen Monate bestückt, sehr kurzweilig und ansprechend vorgetragen. Über zahlreiche Events des Vereins wurden auch in der regionalen Presse sowie der Homepage und auf Facebook berichtet, aber es waren einige Ereignisse dabei, die sehr viel amüsanter vorgetragen wurden. Der Verein dankte der Schriftführerin für diesen Bericht und die dafür geleistete Arbeit.

Anschließend folgte der Bericht der übergangsweise eingesetzten 1. und 2. Kassenwarte Felix Breidbach und Christian Selt, die den Job von dem langjährigen Postenchef der Kasse Sebastian Frank übernommen haben und bedankten sich für die sehr gute Einarbeitung und der einwandfreien Kassenführung. Finanziell steht der Verein auf gesunden Füßen. Zu verdanken hat das der Verein der Tatsache, dass sehr viele Privatpersonen, öffentliche Institutionen und z.B. der Rotarier Club hohe Spenden dem Verein zukommen ließen. Kassenprüfer Heiko Aßmann, der zusammen mit Janina Schachtschneider im Vorfeld die ordnungsgemäße und einwandfreie Kassenführung feststellen konnte, bescheinigte dies dem 1. und 2. Kassierer.

Bevor man zur Neuwahl des Vorstandes und der Kassenprüfer überging, dankte Pascal Berger allen engagierten Vereinsmitgliedern, den Aktiven, die den Verein musikalisch voranbringen, dem Vorstand mit guten Ideen sowie einer sehr guten Kommunikation miteinander, den Passiven für ihre Treue zum Verein und auch den beiden scheidenden Vorstandsmitgliedern Kerstin Lemgen und Sebastian Frank. Ein besonderer Dank, der mit einer Aufmerksamkeit verbunden war, galt der musikalischen Leitung Miriam und Ansgar Kremer und deren Einsatz z.B. für den Videozusammenschnitt für das Online-Konzert, dem 2. Vorsitzenden Udo Schneider für seine über 700 geleisteten Stunden der Digitalisierung des Notengutes, Marie Christien Hamann für die Ausbildung des Jugendorchesters und Sebastian Frank für seine jahrelange Arbeit als erstklassigen Kassenwart.

Der Bericht der musikalischen Leiterin, Miriam Kremer hat noch einmal verdeutlicht, wie schwer es war, fast 18 Monate nicht in Präsenz-Übungsstunden die Proben abhalten zu können und wenn, dann nicht unter gewohnten Bedingungen wie z.B. im Vereinsgarten auf der Wiese oder einem Raum in der Jugendherberge. Sie ermutigte, dass man jetzt jede Gelegenheit nutzen sollte, wieder öfters zu üben und zur Probe zu kommen.

Zeugwart Udo Schneider stellte fest, dass die Instrumente und weiteres Equipment im einwandfreien Zustand sind und regelmäßig gewartet und gepflegt werden. Danach wurde Uwe Reisdorf als Wahlleiter eingesetzt und er stellte den Antrag, die Kassenprüfer und den gesamten Vorstand zu entlasten worauf sich die Mitglieder alle einstimmig dafür entschieden, unter Stimmenthaltung der Vorstandsmitglieder.

Der neugewählte Vorstand setzt sich nach ordnungsgemäßer Wahl wie folgt zusammen: Vorsitzender: Pascal Berger, 2. Vorsitzender: Udo Schneider, Geschäftsführer: Ansgar Kremer (neu), der Pascal Berger mit diesem Amt entlastet. Schriftführerin: Franziska Brenner (neu), 1. und 2. Kassenwart: Felix Breidbach (neu) und Christian Selt (neu), Musikalische Leiterin: Miriam Kremer, Zeugwart: Marc Meikmann (neu), Pressewart: Dörte Rose, Beisitzerin: Marie Christien Hamann. Als Kassenprüfer wurde Heiko Aßmann für ein weiteres Jahr gewählt und als 2. Kassenprüfer Sebastian Frank. Beide nahmen die Ämter an. Das bedeutet, für die nächsten drei Jahre gibt Vereinsvorsitzender Pascal Berger durch Wiederwahl zusammen mit einem gut aufgestellten Team erneut den Ton an.

Der vorletzte Punkt waren die Ehrungen, die Kathrin Reisdorf für 15 Jahre aktive Mitgliedschaft erhalten hat und Hans Stein für 10 Jahre und last but not least als „MÄNN DES JAHRES“ Marc Meikmann, der diese Auszeichnung und den Pokal völlig überrascht aber zu Recht erhalten hat. Nach dem Punkt Verschiedenes, in dem zukünftige Aktivitäten angekündigt wurden, lud der Verein noch zu einem Umtrunk und geselligen Ausklang des Abends ein mit Döppekuchen und Federweißer.

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Weitere Berichte

Sprechstunde mit Jan Einig

Auf ein Wort

Neuwied. „Auf ein Wort mit Jan Einig“ heißt die Reihe, in der Neuwieds Oberbürgermeister die Stadtteile aufsucht, um mit den Bürgerinnen und Bürgern in persönlichem Kontakt zu bleiben. Dieser Austausch ist Jan Einig ein Herzensanliegen, insbesondere, da die für den engen Draht wichtigen zufälligen Treffen angesichts die Pandemie weniger geworden waren. Nachdem bereits einige Stadtteile dieses Jahr... mehr...

Experte schulte Neuwieds Seniorenbeirat im Kommunalrecht

Neuwied. Der Seniorenbeirat vertritt die Interessen der älteren Einwohnerinnen und Einwohner in der Stadt Neuwied. Er berät die Organe der Stadt Neuwied, gibt Anregungen und Empfehlungen an Behörden, Verbände und Organisationen und fördert den Erfahrungsaustausch, die Meinungsbildung und Koordination von Maßnahmen. Damit er diese Aufgabe gut erfüllen kann, bot die Stadtverwaltung zusammen mit der... mehr...

Stolpersteine in der Goldgrube verlegt

Erinnerung an Koblenzer Opfer des Nationalsozialismus

Goldgrube. Jüngst wurden sechs neue Stolpersteine im Koblenzer Stadtteil Goldgrube verlegt. Die in die Bürgersteige eingelassenen Messingsteine erinnern an Opfer des Nationalsozialismus, die in Koblenz gewohnt haben. mehr...

 
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
LESETIPPS
GelesenNeueste
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

 

Firma eintragen und Reichweite erhöhen!
Kommentare

Zu Besuch in der Frankensiedlung

Mathias Heeb:
Ja, es waren schöne Stunden mit den Kindern der Klasse, manche haben gefragt, ob sie nicht 3 Tage hier bleiben könnten. Was hätte man alles für Möglichkeiten mit diesem Projekt, immer noch und wird auch so bleiben absolutes Unverständnis über die Entscheidung des Gemeinderates der Grafschaft aufgrund...
Mathias Heeb, Grüner Fraktionsvorsitzender:
Von meiner Seite konnte ich mit Johannes Jung aus dem „rebellischen Dorf Eckendorf“ immer gut auskommen. Hoffe für ihn, dass er etwas andere Wege findet für die CDU Grafschaft, ihm alles Gute für die Zukunft, so fair sollte man sein....
K. Schmidt:
"So sei eine Seilbahn vom Tal aus zur Saffenburg, zur Burg Are oder zum Krausbergkopf bei Dernau zur touristischen Erschließung durchaus vorstellbar,..." - Bis vor 10 oder 11 Jahren gab es in Altenahr noch eine Seilbahn, die wurde dann aufgegeben weil mangels Fahrgästen kein wirtschaftlicher Betrieb...
Service