kfd-Frauen närrisch aktiv im Pfarrheim in Wassenach
Noch immer jung und mit viel Schwung
Als Schachteballett und mit großem Finale sangen die Frauen selbstgetextete Lieder zu bekannten Melodien, es gab einen berühmten Clown zu sehen, Büttenreden und zahlreiche andere köstlich amüsante Schmankerl
Wassenach. Die Frauengemeinschaft hatte wieder zu ihrem Seniorenkarneval geladen und rund 40 närrische Gäste waren ins bunt geschmückte Pfarrheim gekommen. Die traditionelle Veranstaltung in der Karnevalszeit genießt in Wassenach einen guten Ruf und diesen konnte sie auch jetzt wieder eindrucksvoll beweisen. Nach dem Einzug der kfd-Frauen, Begrüßung durch Hannelore Hanker und einem ersten gemeinsamen Lied empfingen die närrischen Senioren mit Begeisterung und „Dreimol Klieburg Alaaf“ die Klieburger Regenten, Prinz Jan I. und Prinzessin Anna I., mit Gefolge aus Hofstaat und Vertretern von Elferrat und Möhnen. Das Prinzenpaar dankte ganz herzlich für die Einladung und stellte den Hofstaat mit launigen Worten vor. Für jeden Anwesenden hatten die Regenten eine kleine Süßigkeit im Gepäck, die die „Hofbäckerin“ Daniela eigens für die Senioren selbst hergestellt hatte. Nach der anschließenden gemeinsamen Kaffeetafel übernahm Angelika Baltes die Leitung und führte gekonnt und humorvoll durch das dreistündige Programm. Vier Vorträge wechselten sich ab mit selbstgetexteten Liedern aus bekannten Melodien, die von allen mitgesungen wurden. Die Lieder hatten die kfd-Frauen als Vorsängerinnen auch entsprechend modisch umgesetzt. Dazwischen hatte Gertrud Pollitt als Clown mit zwei Auftritten und einer exzellenten Performance manche Erinnerungen an berühmte Clowns geweckt. Die erste in der Bütt waren Gisela Mittnacht und Hannelore Hanker als „Babettchen“ und „Settchen“ mit einem Zwiegespräch über einen bunten Strauß von Themen. Dass der Unterschied zwischen einem 180er und 200er Mercedes nur 20 Euro seien, mache ja gar nichts aus. Helmi Masberg als „Sportlerin des Jahres“ beeindruckte mit ihrer sportlichen Vielseitigkeit. Als „Adele, die Dampfwalze“ sei sie der Star des Fussballvereins 1. FC Männerschreck, ohne jedoch fussballerisch begabt zu sein. Der „Hausbesuch“, ein Dreiervortrag um Krankheiten und Rezepte, war eine köstliche Spielszene mit Marita Müller, Brunhilde Schmidt und Gisela Mittnacht. Auf die Verordnung des Doktors, die Tablette nur mit Wasser einzunehmen, setzte Brunhilde Schmidt als alle Krankheiten besitzende Patientin in die Tat um und nahm die Tablette im Planschbecken sitzend ein. Hannelore Hanker war es am Schluss in der Rolle eines Masseurs vorbehalten, mit Erlebnissen aus ihrem Alltag närrisch zu beeindrucken. Da ja viele Kunden zu ihr kommen, kenne sie alle deren Geheimnisse, die sie natürlich auch den Senioren zum Besten gab. Zum Finale glänzten die kfd-Frauen noch einmal musikalisch als „Schachtelballett“. Marita Müller, Gisela Mittnacht, Brunhilde Schmidt, Helmi Masberg und Hannelore Hanker intonierten mit einem Augenzwinkern „Mir sein dat Schachtelballett, mir sein noch jung und han immer noch Schwung“. Hannelore Hanker bedankte sich dann bei Angelika Baltes, beim Klieburger „Domorganisten“ Peter Paul Kaldenbach für die musikalische Begleitung und wünschte dem Klieburger Prinzenpaar noch eine tolle Regentschaft und vor allem bestes Wetter beim Prunkzug an Karnevalsonntag.
