Antik- und Trödelmarkt auf dem Cochemer Endertplatz
Nostalgische Kleinode lockten Sammler an
Cochem. Der städtische Endertplatz stand am vergangenen Wochenende wieder ganz im Zeichen von begehrten Antiquitäten und nostalgischem Trödel. Zahlreiche Händler hatten ihre mit Angeboten bestens bestückten Stände, Tische und Buden aufgebaut und hofften auf gewogene Kundschaft. Die ließ dann auch nicht lange auf sich warten und war praktisch mit der offiziellen Eröffnung des Marktes vertreten. Kleinode aus der Biedermeierzeit, dem Jugendstil und der Art-Déco-Epoche waren als Mobiliar, Schmuck oder Gemälde hauptsächlich die Eyecatcher und gesuchten Stücke für eingefleischte Sammler, wenngleich auch einige postmoderne Retro-Stücke erfreute neue Besitzer fanden. Die begehrtesten stammten vornehmlich aus den 1950er-Jahren und reichten vom Lampenschirm mit Goldfasertroddeln über den Nierentisch bis hin zum extravaganten Sitzmöbel mit Rohrrahmengestell. Ebenso begehrt war nostalgisches Kunsthandwerk, mit dem sich die Freunde solcher Stücke auch heute noch gerne ihr Heim verschönern.
Zwar mussten sich die Marktbesucher aufgrund der vorherrschend frischen Temperaturen in warme Kleidung hüllen, das hielt sie in der Folge aber nicht von einem ausgedehnten Bummel über den Endertplatz mit seiner Marktmeile ab. TE
Schmuck, Porzellan, Mobiliar und Gemälde aus vergangenen Epochen waren auch auf dem Cochemer Antikmarkt gesuchte und begehrte Objekte.
