Allgemeine Berichte | 23.05.2017

Modellprojekt Gemeindeschwester plus

Notfalldosen können Leben retten

In den Notfalldosen können wichtige Daten hinterlegt werden. Stadt Koblenz

Koblenz. Im Notfall zählt jede Sekunde. Das wissen auch die Gemeindeschwestern plus der Goldgrube und der Karthause. Deshalb halten sie ab sofort für jeden Haushalt dort, in dem hochbetagte Senioren leben, eine Notfalldose bereit. Sie enthält ein Infoblatt mit allen wichtigen Angaben zu der im Haushalt lebenden Person. So können Retter und Helfer in einer Notfallsituation besser und schneller reagieren. Alle in der Notfalldose hinterlegten Daten dienen der besseren Versorgung im Notfall und werden selbstverständlich von seinem Besitzer frei bestimmt. Wichtig sind beispielsweise Angaben zum Gesundheitszustand, zu Allergien, der Einnahme von Medikamenten, Kontaktpersonen, die benachrichtigt werden sollen, und weiteren wichtigen Informationen.

Die Notfalldose wird gut sichtbar in der Kühlschranktür platziert, wo sie schnell und sicher von den Rettungskräften gefunden werden kann. Von außen weist ein Aufkleber darauf hin, dass sich die Notfalldose im Kühlschrank befindet. Gut sichtbar wird auch ein Aufkleber an der Innenseite der Eingangstür platziert. Dank des großzügigen Engagements der Sparkasse Koblenz sind die Notfalldosen nun bei den beiden Gemeindeschwestern in der Goldgrube und der Karthause, Claudia Bellmund und Renate Varoquier, kostenlos erhältlich. Die beiden Fachkräfte sind auch beim Ausfüllen des Notfall-Infoblattes behilflich. Ebenso stehen Claudia Bellmund und Renate Varoquier unter Tel. (02 61) 97 38 24 18 für Fragen zur Verfügung. Beim Modellprojekt Gemeindeschwester plus handelt es sich um ein gemeinsames Modellprojekt des Landes Rheinland-Pfalz, der Stadt Koblenz und des DRK Mittelrhein. Weitere Informationen finden Sie auch unter www.gemeindeschwesterplus.de.

Pressemeldung der Stadt Koblenz

In den Notfalldosen können wichtige Daten hinterlegt werden. Foto: Stadt Koblenz

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