Allgemeine Berichte | 07.08.2019

Bei Notfällen richtig reagieren

Notruf 112: Keine Zeit verlieren!

Nur wer nicht handelt, macht etwas falsch.

Der Medikamenten-Pass kann bei der DHS angefordert werden.

Hennef. „Jederzeit kann es passieren: Zuhause, am Arbeitsplatz oder auf der Straße. Jemand bricht plötzlich zusammen infolge eines Herzstillstandes, liegt bewusstlos am Boden und atmet nicht mehr, erleidet einen Unfall oder ist Zeuge eines Unfalles“, berichtet Rainer Walterscheid, der ehrenamtliche Regional-Beauftragte der Deutschen Herzstiftung e.V. (DHS) im Rhein-Sieg-Kreis. Man könne nicht oft genug über derartige Fälle berichten, damit die Bevölkerung immer noch besser sensibilisiert werde, ergänzt er. Und dabei spielt die Notruf-Nummer 112 eine große Rolle. Nicht zu verwechseln mit dem ärztlichen Bereitschaftsdienst über Nacht und an den Wochenenden. Sie lautet:116 117.

Und die DHS hilft mit, diese Notruf-Nummer 112 noch bekannter zu machen und vor allen Dingen darauf hinzuweisen, wie man sich bei einem Notfall verhält. Wer keine Erste Hilfe leisten kann, sollte zumindest zum Telefon greifen, um die Rettungskräfte in Gang zu setzen. Unerklärlich ist, dass ein sehr hoher Prozentsatz der Bevölkerung diese Notruf-Nummer nicht kennt.

Entsprechende Informationen in einer handlichen Hülle gibt es beim DHS-Regionalbeauftragten unter der Postadresse: Rainer Walterscheid/Herzstiftung, Postfach 1347, 53760 Hennef, Anforderung unter dem Stichwort „Notfall 112“. Eine Briefmarken-Spende in Höhe von 1,55 EUR wird erbeten. Zusätzlich kann noch ein Medikamenten- und Blutdruckpass angefordert werden. Und fürs Europäische Ausland gibt es noch Übersetzungshilfen für denNotfall. Deutsche Herzstiftung e.V.

Rhein-Sieg-Kreis

Auch der Blutdruck-Pass kann das Leben des Inhabers retten. Fotos: DHS

Auch der Blutdruck-Pass kann das Leben des Inhabers retten. Fotos: DHS

Der Medikamenten-Pass kann bei der DHS angefordert werden.

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