Allgemeine Berichte | 21.11.2018

Martinsmarkt im Töpferort mit regem Zuspruch

Novembertradition in Adendorf

Köstlichkeiten, Seltenes und Erlesenes im Hüttenzauber

Oliver Wolf (li.), Swen Christian (2.v.l.) eröffnen den Martinsmarkt. Fotos: CEW

Wachtberg. Weit über die Grenzen des Töpferdorfes ist der Martinsmarkt in Adendorf inzwischen bekannt. Hunderte Nummernschilder aus Bonn, der Eifel und manche aus Mayen oder Köln rollten schon am ersten Abend zur Eröffnung auf den eigens ausgeschilderten großen Parkplatz im Ort. Mit 45 Ausstellern fanden die Besucher auch in diesem Jahr bewährte Angebote und entdeckten neue Besonderheiten.

Gleich drei Anbieter von Töpferwaren stellten in diesem Jahr ungewöhnliche Objekte aus. Der ortsansässige Töpfer Peter Hansen präsentierte die innen beleuchteten Tonkugeln und -Lampen, Alexandra Frey vom Bodensee zeigte Leuchtobjekte und die Antik-Bude Wolf hatte aus alten Töpferwerkstätten Produkte historischer Handwerkskunst ausgestellt. Mit Burgunderschinken, erlesenen Suppen, Flammkuchen oder einfach einem klassischen Imbiss war an diesem Wochenende für jede Geschmacksrichtung das Richtige dabei. „Man kommt sich vor, als tauche man in eine märchenhafte Welt ein“, sagte der erste Beigeordnete der Gemeinde Swen Christian, der seit diesem Jahr im Amt ist.

Unter den kunstvoll gearbeiteten Kleinodien aus Holz, Metall und Stoff fand man manches Weihnachtgeschenk. Passende Karten, Kalender und Informationen zum Ort bot der gemeinsame Stand des Vereins Kunst und Kultur in Wachtberg und der Aktionsgemeinschaft Adendorf. Beim Imker gab es neben Honig und echten Bienenwachskerzen Honiglimonade und Glüh-Met. Einzigartige Weihnachtsdekoration für das Fenster oder den Baum, Fellwaren, wärmende Wollwaren, beleuchtete Fensterstern, Objekte aus leuchtemde Kristall und vieles mehr lockte die Menschen zum schauen, staunen und kaufen.

Wenn die Kinder nicht den Zauber des Miniaturnachbaus des Kasseler Langofens oder die Wärme des offenen Feuers genossen, hatten sie sichtlich Spaß auf dem Kinderkarussell.

Als Rahmenprogramm hatte sich der Verein Adendorfer Gewerbetreibender einiges einfallen lassen.

Zum Start spielte die Willi Bellinghausen Dancing Sound mitreißende Klassiker zum Tanzen und Genießen. Für den Freitag hatten die Aktiven Björn Heuser für ein Promi-Kochen auf zwei schweizerischen Feuerringen gewinnen können. Die Kinder freuten sich am Samstag auf den Sankt Martin, während die Jagdhornbläser am letzten Abend für malerische Stimmung sorgten.

Die Atmosphäre am Kasseler Langofen ist einmalig.

Die Atmosphäre am Kasseler Langofen ist einmalig. Foto: Petra Reuter

Weihnachtliches ließ Kinderaugen leuchten.

Weihnachtliches ließ Kinderaugen leuchten. Foto: Petra Reuter

Besucher genossen die wärmenden offenen Feuer.

Besucher genossen die wärmenden offenen Feuer. Foto: Petra Reuter

Novembertradition in Adendorf

Foto: Petra Reuter

Oliver Wolf (li.), Swen Christian (2.v.l.) eröffnen den Martinsmarkt. Fotos: CEW Foto: Petra Reuter

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