Rockappell der Oberdreeser KG
Ob es Karnevalsveranstaltungen gibt ist noch ungewiss!
Oberdrees. Es ist schon eine lange Tradition bei den Oberdreeser Karnevalisten im Sommer einen sogenannten Rockappell durchzuführen.
Ursprünglich war die Idee dahinter, dass sich die Mitglieder der Oberdreeser Karnevalsgesellschaft (KGO) einmal im Jahr treffen um den Bestand und den Zustand der Uniformen auf den neuesten Stand zu bringen.
In der Zwischenzeit hat sich dieses sommerliche Treffen mehr zu einem gemütlichen Zusammensein bei kühlen Getränken und frisch gegrillten Steaks oder Würstchen entwickelt.
Dies stellte die KGO, unter Führung ihres Vorsitzenden Ralf Nuß, in der Corona Zeit vor neue Herausforderungen.
In diesem Jahr fand das Treffen nicht, wir früher, auf dem Platz vor dem Kindergarten statt, sondern unter dem Vordach der Ludwig Fett Halle (LFH).
Hygienevorschriften eingehalten
Um die Sicherheitsregeln und die Hygienevorschriften einzuhalten, hatte Ralf Nuß in Zusammenarbeit mit dem Wirt der LFH, Rüdiger Klein von Rü`s Löschtruppe, ein Konzept erarbeitet. Hierbei galt es auch die Abstände zwischen den Tischen einzuhalten. Alle Teilnehmer hatten sich vorher zu dieser Veranstaltung anmelden müssen.
Federführend war hier der stellvertretende Vorsitzende der KGO, Norbert Höckendorf und seine Helfer, die Nuß für die Organisation der Veranstaltung lobte.
Der Vorstand nutzt den Rockappell auch dazu, die Mitglieder der KGO auf den neuesten Stand der Vereinsarbeit zu bringen. Was in den ungewissen Zeiten während der Corona-Krise von besonderer Bedeutung ist.
Über anstehende Veranstaltungen der kommenden und der nachfolgenden Sessionen hat Nuß einen Plan ausgegeben.
Veranstaltungen noch ungewiss
„Ob die Veranstaltungen in der kommenden Karnevalssession überhaupt stattfinden und wenn, unter welchen Voraussetzungen ist bis heute noch ungewiss. Wir haben die Planung und die Programme schon stehen, sollte es möglich sein diese durchzuführen. Der erste Termin wäre der 20. November an dem wir den Rheinischen Abend geplant haben. Zu den Aktivitäten zählen auch die Arbeiten rund um den Wagenbau, die unvermindert fortgeführt werden. Hierfür ist ein TÜV Termin für November vorgesehen.
Dauerkarten, wie in den letzten Jahren wird es nicht geben. Alternativen werden von uns zurzeit ausgelotet“ erläuterte Nuß in seinen Ausführungen.
Zu den geplanten Veranstaltungen wären schon Künstler und Musikbands verpflichtet worden, darunter die Los Ultimos, die schon mehrfach in Oberdrees gespielt haben.
Tollitäten gäbe es, verständlicherweise, in der kommenden Session nicht. Trotzdem wäre man für alle Anfragen offen, so Nuß.
St. Martin kommt hoch zu Ross
Ein Teil der Brauchtumspflege der KGO ist auch der St. Martinszug durch die Straßen von Oberdrees.
Hier habe die Stadt Rheinbach untersagt die St. Martinszüge, wegen der nicht durchführbaren Nachverfolgung, durchzuführen.
„Unser Ziel ist es aber, jedem, unter 16 Jahren und über 65 Jahren, einen Martinswecken zukommen zu lassen. Hierzu wird der St. Martin durchs Dorf reiten und die Wecken an die Kinder und Senioren verteilen.
Ein Rundschreiben mit allen Details wird noch erstellt werden“, erläuterte Nuß.
Eine weitgreifende Neuigkeit gab es zur Ludwig-Fett-Halle zu berichten.
Diese soll umgestaltet werden. Diesbezüglich laufen Gespräche mit der Stadt. Decke und Wände sollen ein anderes Aussehen erhalten. Ebenso die neue Eingangstür, die bereits Ende September eingebaut werden soll.
Auch für die Werbepartner wird es ein neues Konzept geben. Statt, wie bisher, Banner in der Halle aufzuhängen, werden die Werbebotschaften via Beamer auf die rückwärtige Wand der Halle projiziert.
„Unser Vereinsmitglied Christian Sperber hat einen Pin für den Verein entworfen unter dem Motto „Karneval made in Oberdrees“ der von ihm, Heinz Schneppen und mir vorfinanziert wurde. Wir werden diesen in Zukunft in der Karnevalszeit für drei Euro verkaufen und die Einnahmen komplett unserem Verein als Corona Hilfe zu Verfügung stellen“, verkündetet Ralf Nuß.
Besonders lobte der Vorsitzende der KGO Hans Werner Schaaser, der die Internetseite der KGO komplett neu gestaltet und umgebaut hatte und in den nächsten Wochen vervollständigen werde.
Ralf Nuß dankte allen Mitgliedern für ihren Einsatz und die geleistete Arbeit und wünschte allen ein gesundes Wiedersehen. EICH
