Allgemeine Berichte | 29.08.2023

Zweite Oberzissener Kunstausstellung in der Brohltalhalle anlässlich der Kirmes

Oberzissener Künstler stellten beeindruckende Werke aus

Bürgermeister Bürger mit den Künstlern Irmgard Dahm, Jessica Zimpel-Nonn, Anja Ihmann, Lieselotte Breuer, Alois Bockshecker, Uwe Sülflohn und Doris Höper (v.li.) zu Beginn der Ausstellung. Foto: WER

Oberzissen. Eine beeindruckende Kunstausstellung anlässlich der diesjährigen Kirmes zog am vergangenen Wochenende das Interesse vieler Besucher auf sich. Bereits bei der Premiere der Oberzissener Kunstausstellung im Jahre 2019 kam der Wunsch auf, dass diese Veranstaltung regelmäßig im Kulturkalender des Ortes seinen Platz findet. Doch Corona sorgte zunächst für eine Pause. Daher freute man sich, dass in diesem Jahr endlich eine Fortsetzung stattfinden konnte.

Sieben Frauen und Männer aus Oberzissen, die in ihrer Freizeit die Kunst zu ihrem Hobby gemacht haben, zeigten anlässlich der diesjährigen Kirmes bei der zweiten Ausstellung beachtenswerte Kunstwerke in der Oberzissener Brohltalhalle. Die Ausstellung, die an allen Kirmestagen besucht werden konnte, zog das Interesse vieler Kirmesgäste auf sich.

Bereits bei der Eröffnung der Ausstellung am Freitag konnte Ortsbürgermeister Christof Bürger neben den Künstlern schon viele Gäste willkommen heißen. Der Ortsbürgermeister dankte den sieben Künstlern für die gelungene Präsentation ihrer Arbeiten, die hauptsächlich Malereien und Fotografien beinhalten. Aber auch Metallarbeiten und Werke eines Aktionskünstlers gab es zu betrachten.

Der Ortsbürgermeister sah in der Ausstellung „schon etwas Besonderes“. Eine solche Ausstellung sei nicht etwas Selbstverständliches. Vielmehr erfordere es hierzu viel Engagement. „Es ist schön, dass sie ihre Werke hier anlässlich der Kirmes einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen“, betonte Christof Bürger. Er wünschte der Ausstellung einen guten Verlauf bei einer schönen Kirmes. Er ging auch kurz auf die Entstehung ein und dankte den Initiatoren für ihre Bereitschaft, erneut mit der Kunstausstellung für eine Bereicherung der Kirmes zu sorgen.

Bei einem Rundgang konnten die Werke Alois Bockshecker, Irmgard Dahm, Doris Höper, Anja Ihmann, Uwe Sülflohn, Jessica Zimpel-Nonn und Lieselotte Breuer in Augenschein genommen werden.

Alois Bockshecker, der gerne das Malen mit Metallarbeiten verbindet, hatte in diesem Jahr viele Bleistiftskizzen präsentiert. Aber auch Bilder in Ölfarben auf Leinwand mit Metallrahmen gab es zu sehen. Seine Objekte waren Ansichten und Personen in allen Variationen.

In den Werken von Irmgard Dahm spiegeln sich insbesondere Landschaftsbilder. Ihr Lieblingsobjekt ist die Burg Olbrück, das Wahrzeichen des Brohltals, dass sich auch in vielen ihrer Werke wiederfindet

In Öl und und in Acryl erscheinen die Werke von Doris Höper, die insbesondere Gegenstände großformatig ins Visier nahm und auch ihre Spachtelarbeiten. Sie bringt bunte Farben ins Spiel.

Beeindruckend auch die Acryl-Arbeiten und die Bilder in einer Spachtel-Wischtechnik von Anja Ihmann, die in diesem Jahr neu zu den Ausstellern gekommen war.

Der Aktionskünstler Uwe Sülflohn hatte u. a. „Die vergessenen Gläser“ in den Mittelpunkt seiner Ausstellung gestellt. Für jedes seiner Lebensjahre hatte er ein „Einmachglas mit Erinnerungen“ in die Ausstellung gepackt. Erinnerungen, die er an seine Jugend erinnernd gesammelt hat. In 59 Einmachgläsern konnte er so seine Lebenserinnerungen präsentieren. Überhaupt beinhalten seine Aktionen meist Dinge aus der eigenen Jugend.

Nichts ist vor Jessica Zimpel-Nonn und ihrer Kamera sicher. Sie fotografiert alles, was ihr vor die Kamera kommt und setzt es entsprechend in Szene.

Auch Lieselotte Breuer lässt die Farben bei ihren Spachtelarbeiten mit Acryl und auch in Öl miteinander spielen.

Die Besucher sowohl bei der Ausstellungseröffnung wie auch in den Folgetagen waren von den Künstlern und ihren Werken sehr beeindruckt. WER

Bürgermeister Bürger mit den Künstlern Irmgard Dahm, Jessica Zimpel-Nonn, Anja Ihmann, Lieselotte Breuer, Alois Bockshecker, Uwe Sülflohn und Doris Höper (v.li.) zu Beginn der Ausstellung. Foto: WER

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