Allgemeine Berichte | 24.11.2023

Ökumenischer Bittgottesdienst für Frieden

V.l.: Prädikant Bernd Schlöffel (ev.), Marlene Helf (röm.-kath.), Pfarrer Hans-Werner Schlenzig (alt-kath.), Annette Weiß (röm.-kath.), Pfarrer Andreas Horn (ev.). Foto: privat

Andernach. Im Rahmen der Ökumenischen FriedensDekade 2023 fand am Buß- und Bettag in der gut besuchten Christuskirche ein Bittgottesdienst für den Frieden statt. Der Gottesdienst, organisiert von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK), stand unter dem Motto „sicher nicht - oder?“ und thematisierte aktuelle gesellschaftliche, politische und kirchliche Verunsicherungen.

Im Zentrum der Diskussion standen der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, das Massaker der Hamas, die militärische Antwort Israels, sowie die Radikalisierung am rechten Rand sowohl in Deutschland als auch international. Pfarrer Hans-Werner Schlenzig betonte in seiner Predigt, dass Waffengewalt noch nie zu echtem Frieden geführt habe und hob die Bedeutung zäher diplomatischer Verhandlungen hervor, wie sie beispielsweise beim Westfälischen Frieden praktiziert wurden.

Pierbattista Kardinal Pizzaballa, der römisch-katholische Patriarch von Jerusalem und Präsident der Arabischen Bischofskonferenz, machte zwei wesentliche Aussagen zur Situation im Nahen Osten. Er betonte, dass nur das Ende der jahrzehntelangen Besatzung und die Gewährung einer klaren nationalen Perspektive für das palästinensische Volk einen ernsthaften Friedensprozess ermöglichen könnten. Zudem erinnerte er daran, dass Christus nicht durch Waffen oder politische Macht, sondern durch Liebe die Welt gewann.

In Israel und Palästina engagieren sich viele Gruppen, bestehend aus Israelis und Palästinensern, die für den Frieden und eine Zweistaatenlösung eintreten und versuchen, die Politik beider Seiten zum Dialog zu bewegen. Diese Gruppen zeigen, dass Frieden durch diplomatische Bemühungen angestrebt wird.

Abschließend wurde die Hoffnung geäußert, dass die Utopie der Ächtung des Krieges eines Tages Realität werden könnte. Dabei wurde darauf hingewiesen, dass die Geschichte Beispiele wie die Abschaffung der Sklaverei oder die Einführung des Frauenwahlrechts kennt, bei denen Utopien Wirklichkeit geworden sind.

BA

V.l.: Prädikant Bernd Schlöffel (ev.), Marlene Helf (röm.-kath.), Pfarrer Hans-Werner Schlenzig (alt-kath.), Annette Weiß (röm.-kath.), Pfarrer Andreas Horn (ev.). Foto: privat

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