Friedenswiese bei Büchel
Ökumenisches Gebet für Frieden und nukleare Abrüstung
Büchel. Am Freitag, 11. Juli 2025, 15.40 Uhr, findet das monatliche ökumenische Gebet für Frieden und nukleare Abrüstung auf der Friedenswiese bei Büchel statt. Die Aktivitäten für nukleare Abrüstung und für Frieden sind Teil einer globalen Bewegung.
Am Fliegerhorst Büchel werden die einzigen in Deutschland lagernden Atomwaffen gelagert: US-Atomwaffen. Diese zählen zu den Massenvernichtungswaffen, die aus friedensethischen Gründen geächtet sind. Ein Gleichgewicht des Schreckens haben Atomwaffen nicht wahren können.
Die uns bislang bekannte Weltordnung liegt in Trümmern. Angst und Schrecken verbreiten vielmehr eine geplante Aufrüstungsspirale, die Sozialausgaben kürzen würde und dadurch Rechtsextremen Zulauf verschaffen würde.
80 Jahre nach den US-Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki fordern die Friedensbewegungen sowie die Evang. Kirche und die Katholische Kirche in Deutschland die verantwortlichen Politiker auf, dem UN-Atomwaffenverbotsvertrag beizutreten. Aktuell haben den Vertrag 73 Staaten ratifiziert. 25 weitere Staaten haben den Vertrag unterzeichnet.
Die Leitung des Gebets liegt bei Horst-Peter Rauguth, pax christi e.V.
Veranstalter: Pax Christi e.V. im Bistum Trier und Internationaler Versöhnungsbund e.V. Regionalgruppe Cochem-Zell.
