Gemeinsames Musizieren vor der Remacluskirche in Cochem-Cond
Offenes Singen ist stets gut besucht
Cochem. Sie hatte zum „offenen Singen“ auf den Freiplatz vor der Cochem-Conder Remacluskirche eingeladen, die Dekanatskantorin des Dekanats Cochem-Zell, Organistin der Pfarreiengemeinschaft Cochem/Klotten und Chorleiterin der Kirchenchöre von Sankt Martin Cochem und dem Familienchor aus Brauheck, Marion Oswald. Der Andrang von Sangesfreudigen war überwältigend. Selbst als beim ersten Treffen das Wetter nicht mitspielte und man kurzfristig in die Krypta der Kirche ausweichen musste, hielt dies die Hobbysänger nicht von ihrem Vorhaben ab. Die heimelige Atmosphäre der Krypta war für die ansonsten freiluftgewohnten Sänger eine neue Erfahrung. Dabei wurden gleich ein paar bisher unbekannte Lieder aus dem neuen Gotteslob eingeübt. Beim zweiten offenen Singen des Jahres am strahlte dann die Sonne vom abendlichen Himmel, wenn auch ein paar bedrohliche Regenwolken über das Moseltal hinwegzogen, die aber, durch die frohen Lieder wohlgestimmt, ihre Regenlast erst im Hunsrück abwarfen. Die vom Plateau der Conder Kirche nach Cochem herüberschallenden Klänge hatten auch einige Feriengäste angelockt, die beim „O Mosella“ und „Im weiten deutschen Lande“ interessiert „die Ohren spitzten“. Angenehm war auch, dass zwischen den Liedpassagen kurze Pausen eingelegt wurden, um bei einem Glas Moselwein „die Stimmen neu zu ölen“.
