Stadt Meckenheim erinnert an die Pogromnacht 1938
Offizielle Gedenkveranstaltung mit Schweigemarsch
Meckenheim.Die Stadt Meckenheim erinnert am Mittwoch, 9. November, um 18 Uhr im Rahmen einer offiziellen Gedenkveranstaltung am Gedenkstein Prof.-Scheeben-Straße/Synagogenplatz an die Zerstörung und Brandschatzung von jüdischen Synagogen, Geschäften und Häusern.
In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 kam es damals zu sogenannten „Vergeltungsmaßnahmen“ gegen jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger – auch in Meckenheim. Die Stadt Meckenheim sieht die Erinnerung an diese Ereignisse gerade angesichts des 84. Jahrestages dieser Nacht als Aufgabe und Verpflichtung.
Nach einer Ansprache von Bürgermeister Holger Jung werden Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 und der Einführungsphase (Jahrgangsstufe EF) des Meckenheimer Konrad-Adenauer-Gymnasiums Texte, unter anderem einen Zeitzeugenbericht vortragen. Unterstützt von ihrer Lehrerin Christina Eilers gestalten sie mit großem Engagement ihr Programm selbst, um eindringlich die Erinnerung an die Ereignisse von vor 84 Jahren wach zu halten. Vor der Kranzniederlegung durch Bürgermeister Holger Jung wird die Vorsitzende der jüdischen Gemeinde Bonn, Dr. Margret Traub, mit einem Textbeitrag an die Pogromnacht 1938 erinnern.
Im Anschluss an diese Gedenkveranstaltung sind die Teilnehmenden eingeladen, sich einem Schweigemarsch zum jüdischen Friedhof anzuschließen. Mit dem Gebetsvortrag eines Rabbiners endet die Veranstaltung dort.
Pressemitteilung
Stadtverwaltung Meckenheim
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