Stadt Meckenheim erinnert an die Pogromnacht 1938
Offizielle Gedenkveranstaltung
Am Gedenkstein Professor-Scheeben-Straße/Synagogenplatz
Meckenheim. Am Dienstag, 9. November, erinnert die Stadt Meckenheim um 18 Uhr im Rahmen einer offiziellen Gedenkveranstaltung am Gedenkstein Prof.-Scheeben-Straße/Synagogenplatz an die Zerstörung und Brandschatzung von jüdischen Synagogen, Geschäften und Häusern.
In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 kam es damals zu sogenannten „Vergeltungsmaßnahmen“ gegen jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger - auch in Meckenheim. Die Stadt Meckenheim sieht die Erinnerung an diese Ereignisse gerade angesichts des 83. Jahrestages dieser Nacht als Aufgabe und Verpflichtung. Sie stellt sich ihrer Verantwortung gemeinsam mit den Kirchen und Vereinen. In diesem Jahr werden acht Schülerinnen und Schüler des Meckenheimer Konrad-Adenauer-Gymnasiums Gedichte und Erinnerungen überlebender Juden vortragen, mit denen sie an die Pogromnacht als Auftakt des Holocausts mahnen werden. Unterstützt von den beiden Lehrerinnen Christina Eilers und Susanne Hampel gestalteten die Jugendlichen mit großem Engagement ihr Programm selbst, um eindringlich die Erinnerung an die Ereignisse vor 83 Jahren wach zu halten.
Im Anschluss an die Gedenkveranstaltung präsentieren das Stadtarchiv Meckenheim und das Katholische Familienbildungswerk um 19 Uhr im Familienbildungswerk, Kirchplatz 1, eine Lesung der bekannten Bonner Schauspielerin Birte Schrein mit Auszügen aus dem Roman „Hotel Savoy“ von Joseph Roth sowie musikalischen Beiträgen von Thomas Koll. Die Veranstaltung ist kostenlos. Für die Teilnahme gelten die 3G-Regeln.
Die Pogromnacht steht mit am Anfang der systematischen Verfolgung und Ermordung von Menschen jüdischen Glaubens in Deutschland und in Europa. Plünderungen, Diskriminierung, Gewalttätigkeiten bis hin zur Ermordung und Verschleppung von Jüdinnen und Juden in die Konzentrationslager fanden nicht nur in jener Nacht, sondern auch am darauffolgenden Tag statt. All dies erschütterte das unter der nationalsozialistischen Herrschaft ohnehin schon schwierig gewordene Leben von Jüdinnen und Juden in Deutschland bis in die Grundfesten. Unter denen, die unbeschadet blieben, erkannten viele, dass in Deutschland kein Bleiben mehr war. Sie emigrierten. Andere blieben, und die meisten von ihnen starben einen gewaltsamen Tod in den Konzentrationslagern.
Pressemitteilung
Stadt Meckenheim
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@S.Schmidt/ Ihr Vergleich ist aber hier nicht angebracht. Bei Covid geht es nur um eine Impfung. Aber das mit der Judenverfolgung gleichzusetzen, ist nicht in Ordnung.
@S.Schmidt: Sie vergleichen die selbstverantworteten Einschränkungen von Menschen die sich nicht impfen lassen wollen mit dem Holocaust und Judenverfolgung? Ehrlich?
Diskriminierung erleben heute in Deutschland wieder Menschen die nicht gegen eine Erkrankung an COVID-19 geimpft sind, ebenfalls wird ihnen das Leben schwer gemacht, bis hin zur Unmöglichkeit der Teilnahme am gesellschaftlichen Leben oder dem Einkauf, siehe Ausweitung der sogenannten 2G Regeln!