In Mayschoß hatte der Verkehrsverein zum Dankabend eingeladen
Ohne Ehrenamtliche Helfer wären die Fest nicht durchführbar
Mayschoß. Der Verkehrs- und Verschönerungsverein Mayschoß wird von über 130 ehrenamtlichen Helfern getragen, die das ganze Jahr über, aber insbesondere beim Weinblütenfest und den Weinfesten im gesamten Monat Oktober aktiv im Weinbrunnen und der Organisation ihre Arbeit leisten. Da gibt es dann auch seit über 15 Jahren die Tradition einmal offiziell Danke zu sagen und dazu hatte der Vorsitzende Rudolf Mies alle Ehrenamtler in den Keller der Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr zum Dankabend eingeladen. Zur Begrüßung überreichte Mies jedem der 66 anwesenden ein Flasche Sekt, wobei die Winzergenossenschaft, wie auch die Jahre zuvor, die Weine für den Abend gesponsert hatte. Der Vorsitzende konnte für die Ortsgemeinde Mayschoß den 1. Beigeordneten Hartwig Baltes sowie die amtierende Weinkönigin Nadine Münch mit ihrer Weinprinzessin Alina Knieps im Gewölbekeller begrüßen. Die Weinmajestäten übernehmen im Weinort Mayschoß das ganze Jahr über eine wichtige Funktion, indem sie den Wein der Winzer aber auch den Ort selbst weit über die Grenzen repräsentieren. Da galt es auch am Abend den vorherigen Weinmajestäten 2016/2017 offiziell zu danken und das taten dann auch der 1. Beigeordnete Hartwig Baltes für die Ortsgemeinde und der Vorsitzende Rudolf Mies für den Verkehrs- und Verschönerungsverein mit einem Präsent bei der damaligen Weinkönigin Nina Schall und ihren Weinprinzessinnen Emely Bäcker und Sophie Sermann.
Lob an alle Ehrenamtler
Einen Blumenstrauß gab es für Erika Kurzbach stellvertretend für alle Ehrenamtler, die als älteste Mitarbeiterin im Ehrenamt ihre Schichten im Weinbrunnen leistet und das Jahr für Jahr beim Weinblütenfest und den Weinfestwochen. Im Rückblick betrachtete der Vorsitzende das fest etablierte Weinblütenfest und die Winzerfeste als großen Erfolg, die auch wieder den Umsatz in die Vereinskasse gebracht hatten. Als erfolgreichstes Wochenende im Rahmen der Weinfeste stellte Mies das Wochenende der tausend Lichter heraus, das allerdings ohne die vielen ehrenamtlich tätigen und der Mithilfe der Freiwilligen Feuerwehr Mayschoß nicht zu realisieren wäre, so der Vorsitzende. Der Verkehrs- und Verschönerungsverein Mayschoß investiert das Geld, das hereinkommt auch wieder und so flossen sichtbar in den Waagplatz und den Weinbrunnen rund 80.000 Euro. Dies sind gute Investitionen, bei denen jeder Euro sinnvoll angelegt wurde, ließ Mies wissen, da für die Helfer die Arbeit im Weinbrunnen erleichtert wurde und die Standbetreiber jetzt mit neuen Versorgungsanschlüssen besser ausgestattet sind. Gelder und Zuschüsse gibt es aber auch für die Kirchengemeinde, für die Feuerwehr und die aktive Jugendarbeit in der Gemeinde.
50 Jahre Weinkönigin in Mayschoß
Im kommenden Jahr wird es nur vier Weinfestwochen geben und da soll auch das Jubiläum 50 Jahre Weinkönigin in Mayschoß gefeiert werden, verriet der Vorsitzende. Für die Ortsgemeinde bedankte sich der 1. Beigeordnete Hartwig Baltes bei den ehrenamtlichen Helfern für die vielfältigen Einsätze und bei den Weinmajestäten, die das ganze Jahr über mit einem vollen Terminkalender den Weinort Mayschoß repräsentieren. So auch beim Dankabend als Weinkönigin Nadine Münch mit einem Weinspruch das Glas erhob und sich für die Unterstützung und gute Zusammenarbeit bedankte. Bevor der gemütliche Teil des Abends begann, überreichte der Vorsitzende an Anneliese Baltes einen Scheck über 3.000 Euro für die Jugendarbeit, die seit Jahrzehnten im Ehrenamt von Anneliese Baltes geleitet wird. Hier sind über all die Jahre hinweg zahlreiche Ortsbildprägende künstlerische Gestaltungen von den Jugendlichen vorgenommen worden, so wie die Mauern entlang der Ahr oder sichtbar hinter dem Kriegerdenkmal. Auch hier eine Finanzspritze vom Verkehrs- und Verschönerungsverein zum Wohl der Ortsgemeinde, die nicht alles leisten kann. UM
An Anneliese Baltes (v.li.) wurde ein Scheck überreicht im Beisein von Weinprinzessin Alina Knieps, Weinkönigin Nadine Münch, Anneliese Baltes, Rudolf Mies und Erika Kurzbach.
