Rheinbreitbach feierte die Fertigstellung der nördlichen Hauptstraße
Ohne Umweg zum Einkaufszentrum und nach NRW
Rheinbreitbach. Über zehn Monate, also ab August 2015, mussten die Rheinbreitbacher den Umweg über den Rolandsecker Weg und vom West-Kreisel über die Straße „Im Rosenfeld“, den Drieschweg und Linzer Straße in Kauf nehmen, um ihr Einkaufszentrum nahe der Landesgrenze anzufahren. Mit der Fertigstellung des Streckenabschnitts der Hauptstraße von der Kreuzung mit dem Kettelfeld und der Rheinblickstraße bis zur Grenze nach Nordrhein-Westfalen, dem sogenannten Honnefer Graben“, ist das nun Geschichte. Gerade rechtzeitig für die Wochenendeinkäufe gaben Bürgermeister Wolfgang Gisevius und VG-Chef Karsten Fehr die 350 Meter lange Strecke für den Verkehr frei, wobei ihnen Volker Schmidt-Briel, der die Maßnahme als Mitarbeiter des Bauamtes maßgeblich betreut hatte, Edwin Roth von der Windhagener Baufirma Wiedmühler und Jens Nehl, der technische Vorstand der Bad Honnef AG, halfen, das rot-weiße Trassierband zu durchschneiden.
Begrüßen konnte Wolfgang Gisevius zudem neben extrem vielen Bürgern und Ratsmitgliedern auch Hans-Dieter Schmiddem vom Ingenieurbüro SMS, Bauamtsleiterin Sonja Klewitz und Büroleiter Jörg Harperath sowie Vertreter der am Bau beteiligte Firmen. Nach den Ausschreibungen im Juli sei das Projekt, das neben der Erneuerung des Straßenbelags und der Beleuchtung auch den Neubau eines Rad- und Gehweges sowie die Erneuerung der Gas- und Wasserleitungen vorsah, dann im August mit einer kalkulierten Bauzeit von etwa einem Jahr in Angriff genommen worden.
„Demnach sind wir deutlich im Zeitplan geblieben, auch wenn einige Anlieger ungeduldig geworden sind und sich mehr Aktivität auf der Baustelle gewünscht hatten“, der Bürgermeister. Diese Kritik der betroffenen Bürger, denen während der ungewöhnlich langen Bauzeit sehr viel Geduld abverlangt worden sei, ist für den SPD-Ortsverein unabhängig von der berechtigten Freude über die Öffnung des Straßenstücks nicht unbegründet. „Zweifellos war die Sanierung von Grund auf ein sehr arbeitsintensiver Vorgang. Die Bürger hatten aber kein Verständnis, wenn tageweise keine Arbeiter zu sehen waren und Maschinen untätig herumstanden“, monierte der Vorsitzende Klaus-Henning Rosen.
Gekostet hat der Bau der Straße mit Geh-/Radweg, zwei barrierefreien Überquerungshilfen und neun LED-Straßenlampen rund 670.000 Euro.
466.000 Euro hat alleine der Straßenbau verschlungen, 64.000 die Straßenbeleuchtung, während die Planung durch SMS und sonstige Ausgaben mit ,je 70.000 Euro zu Buche schlagen. Aus dem Fördertopf zur Verbesserung der kommunalen Verkehrsverhältnisse flossen knapp 185.000 Euro vom Mainz nach Rheinbreitbach. „Es ist viel Geld bewegt worden. Jetzt bleibt mir nur zu wünschen, dass die Autofahrer auf dieser wichtigen Nord-Süd-Verbindung immer umsichtig und gelassen bleiben, sodass die Straße von allen Bürgern sicher genutzt werden kann“, erklärte Wolfgang Gisevius.
Diesem Wunsch schloss sich natürlich Karsten Fehr an. „Dieser Tag hat eine große Bedeutung für den Ort. Endlich ist für uns der direkte Weg nach Bad Honnef, aber auch der der Nachbarstadt nach Rheinbreitbach wieder frei“, so der VG-Chef. Für ihn sei es zudem ein tolles Geschenk, dass ausgerechnet an seinem Geburtstag diese wichtige Straße freigegeben worden sei, so der VG-Chef, bevor die Fertigstellung des Teils begossen wurde. DL
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