Allgemeine Berichte | 09.11.2022, 08:15 Uhr

Lesungsreihe im Kulturzentrum Köllenhof wird fortgesetzt

„Operation Forever K“

Georgie Severin liest auf Einladung des Wachtberger Büchereiverbundes

Wachtberg-Ließem. Hatte im September der Meckenheimer Autor Udo Weinbörner die wegen Corona für ein ganzes Jahr unterbrochene Lesungsreihe des Wachtberger Büchereiverbundes im Köllenhof - in Kooperation mit dem LionsClub Meckenheim-Wachtberg - wieder aufgenommen, so findet die nächste Begegnung einer im schönen Wachtberger Ländchen beheimateten Autorin mit ihrem lokalen Publikum nun schon im November statt. Die Ließemer Anwältin Dr. Nadja Kobler-Ringler alias Georgie Severin wird am 18. November um 19.30 Uhr u.a. Auszüge aus ihrem Romanund weitere Texte einem interessierten Publikum vorstellen.

„Vier schwule Männer haben ein Zimmer frei - und das mitten in der heißbegehrten Kölner Innenstadt. Sie vermieten es entgegen aller Bedenken an die bezaubernde Katharina, genannt „K“. Die ist nicht nur eine Frau, sondern auch noch heterosexuell und unverschämt frech.“ Eine vielversprechende Ausgangssituation also, um allzu menschliche Alltagssituationen in dieser diversen WG heraufzubeschwören, aber auch, um mit bekannten Vorurteilen und traditionellen Verhaltensmustern aufzuräumen. Vordergründig, denn die Autorin lässt dabei auch in menschliche Abgründe unserer modernen und vermeintlich so progressiven Lebenswelt blicken, leuchtet diese aus und deckt dabei tragische Lebenssituationen auf, die jedem und jeder von uns so passiert sein könnten. Dieser höchst aktuelle Roman ist nicht Anklage, sondern Plädoyer für Toleranz und Akzeptanz unterschiedlicher Lebensformen - und somit ein wichtiger Beitrag für ein gelingendes Miteinander in unserer Gesellschaft.

Dr. Kobler-Ringler präsentiert daneben aber auch andere Texte ihres bemerkenswert breiten literarischen Schaffens, die es teilweise schon aufs Treppchen literarischer Wettbewerbe geschafft haben. Auch auf einen Auszug aus ihrem neuesten Roman „Der Tisch, die Bücher und ein Paket namens Sam“ dürfen Besucher gespannt sein. Sie spielt dabei gerne mit liebenswerten Figuren unserer Gesellschaft an lokal angesiedelten, für ihre Leser „wiedererkennbaren“ Handlungsorten und überrascht dabei mit unerwarteten Volten, denn: „Nichts ist, wie es scheint!“ Man darf gespannt sein! (Dieter Dresen)

Interview mit der Autorin siehe www.wachtber.de.

Pressemitteilung

Gemeinde Wachtberg

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