Allgemeine Berichte | 16.11.2021

Zentrale Gedenkfeier der Verbandsgemeinde Adenau in Schuld

Opfern der Flutkatastrophe gedacht

Pfarrerin Claudia Rössling-Marenbach und Pfarrer Rainer Justen haben die Namen der Flutopfer verlesen und die Mitglieder der Jugendfeuerwehren zündeten zum Gedenken je eine Kerze an. Foto: SES

Schuld. „Wir sind hier zusammen gekommen, um aus Trauer, Mitgefühl und Solidarität mit den Angehörigen an die Menschen zu denken, die in der Flutnacht vom 14. auf den 15. Juli ums Leben kamen“, begrüßte Bürgermeister Guido Nisius bei der zentralen Gedenkfeier für die Opfer der Flutkatastrophe, zur der die Verbandsgemeinde Adenau auf die Freilichtbühne eingeladen hatte, zahlreiche Besucher. Weiter sagte Nisius, das dieses Hochwasser ein apokalyptisches Ausmaß hatte. „Wir sind erschüttert und traurig nicht nur über die Menschlichen Verluste, sondern auch über unsere Sicherheit und Geborgenheit, die zerplatzt sind wie eine Seifenblase. Aber die Hilfen, die uns zu Teil wird, macht mich zuversichtlich die Gemeinschaft zu stärken und neu aufzubauen“, meinte der Bürgermeister. Auch Pfarrer Rainer Justen als Vertreter der Katholischen Kirchengemeinde sagte, „Wir nehmen nicht nur den Verlust war, sondern auch die Lichtblicke. Wie eine Hilfe aus Mitgefühl und Solidarität die eine Gemeinschaft entstehen lässt und unterstützt“, sagte Justen. Hilfe gab es viele, von den Feuerwehren, der Bundeswehr, dem DRK, der ADAC Luftrettung, dem THW, der Polizei und vielen spontanen Helfern. Nicht zu vergessen die Ehrenamtlichen wie die Ortsbürgermeister samt Gemeinderäten, dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde, Notfallseelsorger/innen und viele Sach- und Geldspenden aus dem In-und Ausland. Zuvor hatte Justen zusammen mit Pfarrerin Claudia Rössling-Marenbach von der Evangelischen Kirchengemeinde die Namen der 10 Flutopfer verlesen, und Vertreter der Jugendfeuerwehren aus Schuld, Reifferscheid, Hoffeld und Barweiler zündeten zum Gedenken an die Opfer eine Kerze an und legten eine Rose dazu. Die Evangelische Pfarrerin meinte, der Verlust der Heimat, wichtiger Erinnerungsstücke oder liebgewonnene Tiere wäre das Schlimmste. Die einen geliebten Menschen verloren haben, müssen jetzt das Loslassen lernen führte sie weiter aus. Die musikalische Untermalung hatten die Limbach Musikanten und Laurenz Breuer übernommen. SES

Pfarrerin Claudia Rössling-Marenbach und Pfarrer Rainer Justen haben die Namen der Flutopfer verlesen und die Mitglieder der Jugendfeuerwehren zündeten zum Gedenken je eine Kerze an. Foto: SES Foto: Photographer:H.T.Sesterheim

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