Allgemeine Berichte | 30.11.2020

KAB Neuwied St. Matthias beteiligt sich an Nikolausspendenaktion für Obdachlose in Neuwied im Bistum Trier

Orte guter Taten

Bonifatiuswerk unterstützt Nikolausaktion in Neuwied und bundesweit 61 weitere solcher Initiativen mit bis zu 500 Euro

Neuwied. Voller Tatendrang war der heilige Nikolaus. Er war da, wo Hilfe gebraucht wurde. Nächstenliebe, Hilfsbereitschaft und Gerechtigkeit gehörten zu seinem „Täterprofil“. Auch die katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) der Kirchengemeinde St. Mattias in Neuwied und die Kolpingsfamilie Neuwied im Bistum Trier folgen diesem Vorbild, in dem sie zum Nikolaustag am 6. Dezember durch ehrenamtliches und solidarisches Engagement Orte guter Taten schaffen. Normalerweise verkaufen die katholischen Sozialverbände in Neuwied Waren auf dem Weihnachtsmarkt und sammeln Spenden für die Obdachlosenhilfe der Caritas Neuwied. Aufgrund des Ausfalls der Weihnachtsmärkte durch die Corona-Pandemie wird nun der Nikolaus in der Pfarreiengemeinschaft und in der Pfarrei St. Bonifatius die Kinder und Altenheime besuchen, ihnen eine Freude machen und gleichzeitig Spenden für Obdachlose sammeln. Unterstützt werden sie in ihrem Engagement vom Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken, dass mit seiner bundesweiten Aktion „Tat.Ort.Nikolaus: Gutes tun – kann jeder“ kirchliche Gruppen, Verbände, Schulklassen, Einrichtungen und Gemeinden dazu aufgerufen hatte, solche Orte zu schaffen und aktuell 62 Initiativen mit bis zu 500 Euro fördert.

Die Aktion der katholischen Seelsorge steht unter dem Thema „Tat.Ort.Nikolaus - Mit Bonifatius und dem Nikolaus unterwegs“. „Beim letzten Weihnachtsmarkt war auch schon der Nikolaus präsent. Da jetzt wegen der Pandemie der Weihnachtsmarkt ausfällt, wollen wir mit dem Nikolaus unterwegs ein Zeichen christlicher Nächstenliebe setzen. Corona fordert uns als Christen und Nikolaus ist ein Aushängeschild der Nächstenliebe. Die Familien sollen sich anmelden, die Kinder ein Bild oder einen Brief übergeben und werden vor der Tür besucht. Die Bilder und Briefe werden in der Kirche aufgehängt“, beschreibt Monika Hommer, eine der Projektinitiator*innen, die Aktionsidee. „Die Botschaft ist klar: Gutes tun. Dass unserem Aufruf viele Menschen in Deutschland gefolgt sind, freut mich sehr und schenkt uns gerade in diesen Tagen die Zuversicht, die so viele von uns benötigen. Füreinander da sein und so zu handeln wie es der heilige Nikolaus getan hat, dieses Verhalten zeigt, dass der Heilige als ‚Superspreader‘ der guten Taten nicht aus der Mode gekommen ist. Denn all diese Initiativen stecken an – mit hoffnungsvollen Lichtblicken jetzt und für die kommende Zeit“, sagt der Generalsekretär des Bonifatiuswerkes, Monsignore Georg Austen.

„Wir dürfen existentielle Not nicht aus den Augen verlieren. Gerade in diesen herausfordernden Zeiten ist es wichtig, den Anderen im Blick zu behalten. Deswegen wollen wir ehrenamtlich Mitwirkenden den Rücken stärken, denn ohne ihr selbstloses Engagement ist der Einsatz für den Nächsten nicht möglich. Mit dieser Aktion wollen wir diesen essentiellen Projekten Tatkraft mitgeben, weil auch der Nikolaus nicht nur hingeschaut hat, sondern tatkräftig angepackt hat – ein echt gutes Vorbild“, sagt Sängerin Maite Kelly. Sie ist langjährige Patin der „Weihnachtsmannfreien Zone“, die das Bonifatiuswerk 2002 ins Leben gerufen hat und zu der die Aktion „Tat.Ort.Nikolaus: Gutes tun – kann jeder.“ gehört.

Information zur Aktion „Tat.Ort.Nikolaus“

„Tat.Orte“ haben auch etwas Gutes an sich, wenn sie zu Orten guter Taten gemacht werden. Solche besonderen Orte unterstützt das Bonifatiuswerk mit seiner Aktion „Tat.Ort.Nikolaus: Gutes tun – kann jeder.“ Sie gehört zur bundesweit bekannten „Weihnachtsmannfreien Zone“, die das Hilfswerk 2002 ins Leben gerufen hat, um den heiligen Nikolaus mit seinen Werten wie Nächstenliebe und Hilfsbereitschaft wieder mehr in den Fokus der Gesellschaft zu rücken. Kirchliche Gruppen, Vereine, Verbände, Schulklassen, Einrichtungen oder Gemeinden aus ganz Deutschland waren eingeladen, ihren „Tat.Ort.Nikolaus“ zu gestalten und dem Beispiel des Heiligen zu folgen. Erstmals konnte dafür pro „Tat.Ort“ eine Förderung von bis zu 500 Euro beim Hilfswerk beantragt werden. Bundesweit werden aktuell 62 solcher Tat.Orte gefördert, die mit einer interaktiven Karte auf der Webseite www.weihnachtsmannfreie-zone.de vernetzt und präsentiert werden. Der Aktionszeitraum läuft bis zum 13. Dezember 2020.

Pressemitteilung Bonifatiuswerk

der deutschen Katholiken e.V.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Mirko Walden: Es ging doch darum, dass nicht gewarnt wurde und die Lage nicht erkannt wurde. Ebenfalls wurden keine Maßnahmen umgesetzt. Was ist hierzu passiert? Was bringen neue Sirenen, wenn nicht evakuiert wird?...
  • Dieter Borrmann: Der landschaftlich großartige Weg unterhalb Brauselay über den Conder Kreuzweg nach Cond ist teils unbefestigt, teils sehr glatt, teils steil. Sehr gutes, rutschfestes Schuhwerk (Profilsohle) wird unbedingt angeraten.
  • Bertram: Das ist mittlerweile der 4. Bus der von dieser Marke vollkommen ausbrennt. Des Weiteren berichte die Rhein Zeitung darüber, dass der VREM 37. Busse der ersten Generation vorsichtshalber außer betrieb...
  • Fabian F: Nichts Neues gefühlt ein Bus pro Woche
Dauerauftrag 2026
Kirmes Polch 2026
online Anzeige Konekt Wirges
Handwerker im Außendienst
Lava Grill Buffet
Kirmes in Löhndorf
Kirmes Löhndorf
Empfohlene Artikel
Die aktuelle und die kommende Brunnenkönigin.
113

Bad Breisig. Während noch einige Gäste der Römerthermen ein Kaltgetränk genossen, fanden sich nach und nach Repräsentanten und bekannte Gesichter der Stadt Bad Breisig im Römer-Bistro ein, eine aufmerksame Spannung machte sich breit. Bürgermeister Marcel Caspers begrüßte die Anwesenden, darunter Vertreter der Kommunalpolitik, Sponsoren des Brunnenfestes, Mitglieder der Karnevalsgesellschaft und weitere...

Weiterlesen

Weitere Artikel
Stau auf der A3: Über 45 Minuten Zeitverlust
67

+++ Aktuelle Verkehrsinfo +++

Stau auf der A3: Über 45 Minuten Zeitverlust

Neustadt(Wied)/Siegburg. Auf der A3 in Richtung Köln staut es sich zurzeit auf einer Länge von sieben Kilometern. Der Stau liegt zwischen der Anschlussstelle Neustadt (Wied) und dem Kreuz Bonn/Siegburg. Verkehrsteilnehmende müssen mindestens 46 Minuten mehr Zeit einplanen. BA

Weiterlesen

Symbolbild. Foto: ROB
1122

Hammerstein. Am Freitagnachmittag, 17. April, befuhr die 59-jährige Fahrzeugführerin eines PKW die B42 aus Neuwied kommend in Fahrtrichtung Bonn. Im Verlauf einer langgezogenen Rechtskurve in Höhe der Ortschaft Hammerstein verlor diese aus bislang unklarer Ursache die Kontrolle über ihr Fahrzeug und geriet hierbei auf die Gegenfahrbahn, wo sie anschließend mit der Leitplanke kollidierte und mit dem PKW einer entgegenkommenden weiteren Fahrzeugführerin (66) frontal zusammenprallte.

Weiterlesen

Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Imageanzeige Werbeplan 2026
Anlagenmechaniker
Kirmes Polch 2026
Kirmes in Polch
Kirmes Polch
Kirmes Polch
Dachdecker (m/w/d)
Handwerkerhaus
Anzeige Jaadeporz 2026
Kirmes Löhndorf
Anzeige KW 16
Titelanzeige
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0240#
Maibaumstellen Heimersheim