TV06 Wanderer
Ortenauer Weinpfad begeistert
Bad Neuenahr. Eine Gruppe leidenschaftlicher Wanderer, die regelmäßig an monatlichen Wanderausflügen teilnimmt, begab sich in der vergangenen Woche auf eine Entdeckungsreise durch das Badener Rebland, genauer gesagt, auf den Ortenauer Weinpfad. Der Ausgangspunkt dieser Wanderung lag in der Nähe von Baden-Baden. Die Teilnehmer erreichten ihre Unterkunft früher als erwartet und nutzten die Gelegenheit, um bei einer kurzen Kaffeepause in Bühl den berühmten Zwetschgenkuchen zu kosten. Anschließend unternahmen sie eine Orientierungswanderung zur Josefskapelle, die von einem Ehepaar gestiftet wurde, als Dankeschön für das gute Leben in Baden.
Eine plötzliche Regenschauer überzeugte die Wanderer, die Wanderung abzubrechen, da sie am nächsten Tag eine 15 Kilometer lange Strecke vor sich hatten. Sie fuhren mit dem Bus nach Baden-Baden, mit dem Ziel, Bühlertal zu erreichen. Der erste Eindruck von der Kurstadt beeindruckte die Gruppe. Die Trinkhalle bot vorübergehend Schutz vor einem leichten Regen. Bald setzte die Wanderung jedoch fort. Sie führte die Teilnehmer hoch zur Stourdza Kapelle, einer rumänisch-orthodoxen Kapelle, die leider verschlossen war. Der Weg führte sie durch überraschend dichten Wald und idyllische Plätze, auch entlang eines Golfplatzes, bis sie schließlich die Höhe erreichten.
Viele Besonderheiten
Die Landschaft im badischen Rebland, bestehend aus den Orten Steinbach, Varnhalt und Neuweier, war von Weinbergen geprägt, die denjenigen im Ahrtal ähnelten, aber dennoch ihre eigenen Besonderheiten hatten. Viele Trauben hingen noch an den Rebstöcken und warteten auf die Weinlese. Diese war aufgrund der großzügigen Weinberge einfacher und erfolgte oft maschinell. Als erneut dunkle Wolken aufzogen, beschloss die Gruppe, eine Pause in Neuweier einzulegen. Es war jedoch nur ein kurzer Regenschauer. Dennoch entschieden sie sich, ins Hotel zurückzukehren, um das Schwimmbad und die Sauna zu nutzen. Später wurde die Gruppe von der Küche mit weiteren kulinarischen Genüssen verwöhnt.
Am nächsten Tag führte die Wanderung über 15 Kilometer von Bühlertal nach Sasbachwalden. Die Strecke bot beeindruckende Aussichtspunkte mit Weitblick ins Rheintal bis ins nahegelegene Elsass, darunter die Fatima-Gedenkstätte, das Jakobus-Pilger-Denkmal und die Burg Windeck. Die Wanderung führte auch durch Streuobstwiesen und Weinberge zum malerischen Sasbachwalden mit seinen Fachwerkhäusern und dem Weingut „Alde Gott“, das die Wanderer natürlich besuchten und einige Gläser Wein probierten.
Kulinarische Genüsse
Nach der Rückkehr ins Hotel wurden erneut kulinarische Genüsse serviert. Da das Wetter während der gesamten Wanderung sehr gnädig war, nutzte die Gruppe am nächsten Tag die Gelegenheit, die Kurstadt Baden-Baden zu besichtigen. Besonders die prächtigen Gebäude aus der Gründerzeit beeindruckten die Wanderer, obwohl sie auch etwas Wehmut auslösten, da ähnliche Gebäude einst das Stadtbild von Bad Neuenahr prägten.
Das Kurhaus, das Casino und die Baden Classics mit Oldtimern aus den 20er und 30er Jahren verlockten zu einem Stadtbummel, da sie überall in der Innenstadt zu finden waren. Nach einer Mittagspause setzte die Gruppe ihre Reise durch die Pfalz fort und machte einen Rundgang durch Deidesheim. Hier dominiert der Deidesheimer Hof das Stadtbild. Die Wanderer genossen die spätsommerlichen Temperaturen bei einem letzten Zwischenstopp auf der Gartenterrasse des Deidesheimer Schlosses.
Schließlich kehrte die Gruppe ins Ahrtal zurück, überwältigt von den vielfältigen Eindrücken und Erlebnissen. Ob es im nächsten Jahr eine Fortsetzung des Ortenauer Weinpfads geben wird, steht noch nicht fest, aber eines ist sicher: Es wird wieder ein Wanderwochenende geben, darüber waren sich alle einig. BA
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