Ortsbegehung Waldbreitbach
Ortsbegehung mit vielen Themen und offenem Austausch
Waldbreitbach. Kürzlich fand die jährliche Ortsbegehung in der Ortsgemeinde Waldbreitbach statt. Hierzu lud die Ortsbürgermeisterin Monika Kukla, die Mitglieder des Rates, sowie alle Bürgerinnen und Bürger, ein. In dieser 3-stündigen „Rundreise“ standen Projekte und Besuche einzelner Ortsteile auf dem Programm.
Gestartet wurde um 10 Uhr an den Drei Weihern. Ein Ort mit langer Geschichte, um diesen auch weiterhin zu erhalten, braucht es verschiedene Maßnahmen. Eine, ist wieder ein geplanter Einsatz vieler freiwilliger Helfer, im Herbst.
Weiter ging es zum Neubaugebiet in Wüscheid, Im Alten Garten. Erfreulicherweise konnten schon einige Grundstücke verkauft werden und erste Baumaßnahmen sind gestartet. Hier kam auch der Hinweis zum möglichen Glasfaserausbau, leider konnte die Ortsbürgermeisterin und der Ortsgemeinderat nach mehrmaligen Anfragen und Interventionen, dies gilt für alle Ortsteile, keinen Ausbau erwirken. Es wird jedoch weiter nach Möglichkeiten gesucht.
Um 11 Uhr traf man sich mit vielen Interessierten Bürgern auf der „Luh“ um dort eine Fläche für einen geplanten Solarpark zu besichtigen. Es entstand eine rege Diskussion um das Für und Wider. Mit Anstoß eines Verfahrens ginge noch keine direkte Genehmigung einher, sondern es werden zuvor alle Belange Betroffener, wie Bürgerinnen und Bürger, Behörden oder Institutionen, einfließen.
Nach einer kurzen Getränkepause ging es zum Rabenthal. Die Bewohner des kleinen Weilers zeigten sich erfreut über den Besuch und konnten auch direkt Anregungen geben. Über des Marienhaus, mit seiner bemerkenswerten Lage und den gepflegten Anlagen, sowie „Am Lohberg“, ging zur letzten Station nach Waldbreitbach, zum Fußballplatz.
Die Vorsitzenden machten hier auf das Problem mit Wühlmäusen und Maulwürfen aufmerksam. Zudem ist, mit Fördermitteln, eine Umrüstung der Flutlichtanlage geplant. Zum Abschluss fand man sich im Restaurant Nassen`s Mühle ein und ließ den Vormittag Revue passieren. Fraktionsübergreifend sind sich Monika Kukla und die Ratsmitglieder einig, ein direkter Draht zu den Bürgerinnen und Bürgern und ein offener Umgang, belebt die Gemeinschaft, so bestehe auch dann Verständnis dafür, in Anbetracht der Haushaltslage, wenn der eine oder andere Wunsch nicht erfüllt werden kann. Und, im nächsten Sommer wird es wieder eine Ortsbegehung geben.
