Allgemeine Berichte | 11.03.2019

Landrat Hallerbach zu Besuch bei „Wir sind Anhausen“

Ortsgemeinden sind das Herzstück des Landkreises

Gratulation aus Anlass des Brückenpreises 2018 – ländlichen Raum stärken

Landrat Achim Hallerbach machte sich vor Ort einen persönlichen Eindruck von dem Anhausener Modell. Im Fokus steht die Weiterentwicklung des Lebens im Kirchspiel mit differenzierten Handlungsperspektiven, wie z.B. „Alt werden zu Hause“ oder „Infrastruktur und Kommunikation“. Zudem sollen barrierefreie Wohnungen entstehen. (v.l.n.r.:) Landrat Achim Hallerbach, Projektleiter Peter Schwarz, Ortsbürgermeisterin Heidelore Momm und der 1. Ortsbeigeordnete Heinz-Otto Zantop. Foto: Kreisverwaltung Neuwied

Kreis Neuwied. Ende 2018 war das Kirchspiel Anhausen für sein Projekt „Wir sind Kirchspiel Anhausen“ mit dem Brückenpreis der Ministerpräsidentin ausgezeichnet worden. Landrat Achim Hallerbach nahm die Auszeichnung dieses besonderen Bürgerprojektes jetzt zum Anlass, sich vor Ort persönlich einen Eindruck von dem Anhausener Modell zu verschaffen und zur besonderen Auszeichnung zu gratulieren.

Ortsbürgermeistern Heidelore Momm, der 1. Ortsbeigeordnete Heinz-Otto Zantop, Projektleiter Peter Schwarz und Projektbeteiligter Achim Krokowski erläuterten ausführlich das Zustandekommen und den Inhalt ihres Projektes. Handlungsleitend für die eigens gegründete Projektgruppe sind u.a. die Ergebnisse aus einer Einwohnerbefragung im Frühjahr 2015. Damals hatten die Menschen im Kirchspiel ganz wesentliche Wünsche und Erwartungen formuliert: Genauso, wie die Menschen Im Alter in der vertrauten Umgebung bleiben, nachbarschaftliche Hilfe in Anspruch nehmen - oder auch geben - möchten und eine hohe Bereitschaft zu ehrenamtlichem Engagement zeigen, so klar lehnen sie für sich gemeinschaftliches Wohnen im stationären Rahmen oder im Betreuten Wohnen ab. Grund genug für den vom Gemeinderat ins Leben gerufenen Arbeitskreis, eine Weiterentwicklung des Lebens im Kirchspiel mit differenzierten Handlungsperspektiven – etwa zu den Themen „Alt werden zu Hause“ oder „Infrastruktur und Kommunikation“ voranzubringen. Zudem sollen in Zusammenarbeit mit einem Investor barrierefreie Wohnungen entstehen.

„Die Ortsgemeinden sind das Herzstück unseres Landkreises. Hier wohnen und arbeiten die Menschen nicht nur – hier haben sie vielfach auch Ihre Wurzeln und ihren Lebensmittelpunkt. Da ist es nur allzu verständlich, dass man auch im Alter in dieser vertrauten Umgebung bleiben möchte,“ weiß Landrat Achim Hallerbach um die Stärken der Gemeinden. Projekte wie „Wir sind Kirchspiel Anhausen“ machen wichtige Entwicklungspotentiale unserer Gemeinden sichtbar. Sie so zu nutzen, wie das jetzt schon im Kirchspiel passiert – etwa durch die lokale Nachbarschaftsplattform nebenan.de – ein digitales „schwarzes Brett“, ist nach Auffassung des Landrates ein wesentlicher Beitrag zum Erhalt und zur Steigerung der Attraktivität und Lebensqualität in den Gemeinden. „Dazu kann ich nur gratulieren und die Verantwortlichen ermutigen, ihren erfolgreich eingeschlagenen Weg weiterzugehen“, so Landrat Achim Hallerbach anerkennend und sicherte seine persönliche Unterstützung für die weitere Projektumsetzung zu. Pressemitteilung

Kreisverwaltung Neuwied

Landrat Achim Hallerbach machte sich vor Ort einen persönlichen Eindruck von dem Anhausener Modell. Im Fokus steht die Weiterentwicklung des Lebens im Kirchspiel mit differenzierten Handlungsperspektiven, wie z.B. „Alt werden zu Hause“ oder „Infrastruktur und Kommunikation“. Zudem sollen barrierefreie Wohnungen entstehen. (v.l.n.r.:) Landrat Achim Hallerbach, Projektleiter Peter Schwarz, Ortsbürgermeisterin Heidelore Momm und der 1. Ortsbeigeordnete Heinz-Otto Zantop. Foto: Kreisverwaltung Neuwied

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