AWO Irlich on Tour
Ostfriesland – Das Land für Urlaub
Neuwied. In diesem Jahr fuhr die AWO-Irlich für eine Woche nach Werdum in Ostfriesland. In einem modernen Reisebus fuhren die Truppe zuerst bis Münster. Dort verbrachten sie ihre Mittagspause. Einige ließen es sich nicht nehmen, einen kleinen Abstecher in die Altstadt zu machen. Andere ließen es sich bei einem Eis gut gehen. Bei angenehmer Temperatur kam die Reisegruppe aus Irlich dann am späten Nachmittag in Werdum im Hotel Werdumer Hof an. Die Zimmer wurden schnell vergeben und man freute sich aufs Abendessen. Am nächsten Morgen startete die AWO zur ersten Tour nach Wiesmoor. Zuerst
mit einer Bahn durch Wiesmoor und dann durch die große Plantage für Blumen und Bäume. Dann ging es in die bekannte Blumenhalle.
Wasserorgel faszinierte
Die Wasserorgel in der Halle fand reges Interesse und ließ so manchen die Zeit vergessen. Das Blumenarrangement in der Halle, ließ bei manchen die Idee erwachen, wie man sein Heim verschönern könnte. Nach einigen Stunden ging es nach Neuharlingersiel an der Nordsee. Die alten Kneipen und Cafés rund um den Hafen luden zum Verweilen ein. Manch einer konnte den leckeren frischen Fischbrötchen nicht widerstehen. Zum Abendessen wurden die Rheinländer im hoteleigenen Brauhaus mit frisch gegrillten Spanferkel und verschiedenen Salaten beköstigt. Am Dienstagmorgen ging es dann nach dem Frühstück nach Norden. Dort stand der Besuch der Seehund Aufzuchtstation auf dem Programm. Nach einer ausführlichen Erklärung und einem Film über Seehunde und ihrer Aufzucht, konnte die Gruppe der Fütterung der jungen Seehunde beiwohnen. Diese werden wenn sie alt genug sind in der Nordsee wieder ausgewildert. Nun ging es zum nächsten Etappenziel.
Von Otto Walkes bis Jever
Dies war der Leuchtturm von Pilsum. Dieser wurde bekannt durch den Ostfriesen Otto Walkes. In seinem Film „Der Außerfriesiche“ hatte er seine Filmwohnung in diesem Leuchtturm. Heute wird er als Trauzimmer, der Gemeinde Krummhörn benutzt. Für den Donnerstag war eine Planwagenfahrt mit der Familie de Vries gebucht. Eindrucksvoll war die Fahrt durch das Moorgebiet, wo man den Torf abbaut und später die Flächen wieder renaturiert. Ganz unterhaltsam waren zum Schluss noch einige ostfriesische Trinkspiele. Im Anschluss zog die Gruppe weiter nach Jever. Dort war der Besuch der alten Jever-Brauerei angesagt. Beim Rundgang durch das alte Brauereimuseum erfuhr man wie das Bier früher (ab 1848) hergestellt und in die Flaschen abgefüllt wurde. Am Freitag begann der letzte Tourentag. Es ging nach Wilhelmshaven an den Hafen.
Bei herrlichem Wetter auf der MS Harle
Bei herrlichem Wetter fuhren die Irlicher auf der MS Harle Kurier durch das Hafengelände. Vorbei an modernen Tanker-Löschbrücken, Marinehafen, Leuchtturm Arngast bis zum Jade-Weser-Port ging Zeit wieder schnell vorbei. Nach der Hafenrundfahrt besuchte die AWO noch das am Hafen befindliche UNESCO Weltnaturerbe Wattenmeer. Imposant war das dort ausgestellte Skelett eines Pottwals. Der Besucher konnte sich in das Skelett reinstellen und sich so ein Bild von der Größe machen. Das Abendessen fand im Brauhaus in Werdum statt mit einem zünftigen Grillfest. Nach dem Abendessen genossen die Damen und Herren von der rechten Rheinseite noch im Hotel in geselliger Runde bei einigen Gläser Wein, Knabbereien und Gesang den Rest des Abends. Unterhalten wurden sie dann noch von einigen lustigen Vorträgen.
Vorfreude auf die nächste Tour
Die Heimreise verlief sehr gut und die Stimmung war auch gut. Es wurde noch viel über die vergangenen Tagen gesprochen und alle waren der Meinung ,das die Reise ruhig hätte länger sein können und so freut sich die AWO Irlich auf die nächste Tour im kommenden Jahr.
