Engelporter Kirmes mit „Tag der offenen Tür“ und abwechslungsreichem Programm
Patronatsfest des Klosters bot Einblick ins Leben der Schwestern
Treis-Karden. Die „Himmelfahrt Mariens“ ist seit vielen Jahren traditionell auch der Anlass für die Engelporter Kirmes. Gäste aus dem Eifel-, dem Hunsrück- und Moselraum zieht es dann in das beschauliche Flaumbachtal, um mit Gleichgesinnten ein paar gemeinsame Stunden bei Gesprächen, gutem Essen, Gesang und Gebeten zu verbringen. Schon nachmittags deutete eine große Menge geparkter Autos auf das Ereignis hin, das mit den Anbetungsschwestern des Königlichen Herzens Jesu seit gut zwei Jahren eine erfreuliche Fortsetzung gefunden hat. Die zwölf Schwestern und viele Helfer hatten ein abwechslungsreiches Programm für den „Tag der offenen Tür“ erarbeitet. Mutter Caroline-Marie von der hl. Dreifaltigkeit konnte als Oberin zusammen mit Prior und Kirchenrektor Richard von Menshengen Hunderte von Besuchern zur Kirmes im Kloster Maria Engelport begrüßen. „Unser Kloster lädt alle ein, Gott in den täglichen Gottesdiensten zu finden, kennenzulernen und anzubeten“, formulierte Richard von Menshengen ein Hauptanliegen der Klostergemeinschaft. „Die tägliche eucharistische Anbetung Jesu Christi, die Feier der heiligen Messe sowie das feierliche Stundengebet bilden das Herz des klösterlichen Lebens der Anbetungsschwestern“, erklärte der Geistliche darüber hinaus in seiner Einladung.
Interessante Einblicke in das Ordensleben
Das Patronatsfest begann mit einem feierlichen Hochamt unter musikalischer Begleitung durch den Kirchenchor aus Mörsdorf zur Ehre der Himmelfahrt Mariens. Das Mittagessen reichten die Schwestern anschließend im Wendelinushof. Neben Grillspezialitäten fanden vor allem das Wildgulasch und der Hirtenspieß reißenden Absatz. Von 13.30 bis 16 Uhr waren Führungen durch das Kloster organisiert, die regen Zuspruch fanden, denn Geistliche des Instituts Christus König standen Fragen und Anregungen offen gegenüber. Kaffee und Kuchen – größtenteils von den Bürgern der Region gebacken – erfreuten nachmittags kulinarisch die Kirmesgäste, die musikalisch vom Original Hunsrück-Echo mit schöner Blasmusik unterhalten wurden. Besonders freute sich Kanonikus Richard von Menshengen, als die Musiker aus dem Hunsrück unter der Moderation von Clemens Weins Stücke und Lieder aus Tirol präsentierten. „Für mich als gebürtigen Tiroler eine herz-erwärmende Sache“, gestand der Prior.
Die Marienandacht mit sakralem Segen in der Kirche wurde musikalisch durch den Projektchor des Dekanats unter Leitung von Kantor Sven Scheuren mitgestaltet.
Die Tombola lockte schließlich mit wertvollen Sachpreisen und dient - wie alle Einnahmen - dem Zweck, die Pilgerstätte Maria Engelport zu erhalten.
TT
Foto: Picasa
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