Allgemeine Berichte | 09.03.2016

Gewerbeverein Swisttal diskutiert Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner

Personelle Verstärkung in der Wirtschaftsförderung der Gemeinde gefordert

Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner (2. v. l.) diskutierte mit den Vertretern des Swisttaler Gewerbevereins (v. l.): Waltraut Gabriel, Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner, Winfried Hündgen, Monika Erfling, Stefan Lütke Winfried Hündgen, Monika Erfling und Stefan Lütke. privat

Swisttal. Der Vorstand des Gewerbevereins Swisttal diskutierte mit Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner die Situation und die Rahmenbedingungen des Gewerbes und der Wirtschaft in Swisttal.

„Der Gewerbeverein ist nicht zufrieden mit dem Stellenwert, den die Politik dem Gewerbe in Swisttal einräumt“, sagt Winfried Hündgen, Vorsitzender des Gewerbeverein Swisttal und fügt hinzu: „Zwar ist der Gewerbeverein inzwischen im Ausschuss für Umwelt-, Wirtschaftsförderung und Energie als antragsberechtigtes beratendes Mitglied beteiligt, aber wirtschaftliche Themen werden überwiegend im Planungs- und Verkehrsausschuss und im Haupt-, Finanz- und Beschwerdeausschuss behandelt und entschieden.“ Das Thema Wirtschaft und Gewerbe sollte nach Auffassung des Gewerbevereins in einem Ausschuss konzentriert behandelt werden – und in diesem Ausschuss könnte dann der Gewerbeverein als Vertreter des Gewerbes und der Wirtschaft vertreten sein.

Das Amt des reinen Wirtschaftsförderers schaffen

Hündgen wiederholt die Forderung des Gewerbevereins, die Gemeinde Swisttal solle eine Position für einen reinen Wirtschaftsförderer schaffen, damit die Themen, die das Gewerbe und die Wirtschaft betreffen, schnell und umfassend betreut und bearbeitet werden können, und fügt hinzu: „Die Ausrichtung der Gemeinde Swisttal als wirtschaftsfreundliche Kommune würde auf diese Weise gestärkt.“

Als wichtige Themen hat der Vorstand ausreichende Gewerbeflächen und den Bau eines vollwertigen Autobahnanschlusses in Swisttal-Miel sowie die Weiterentwicklung der Projekt-Entwicklungsgesellschaft Swisttal (PEG) für den Wirtschaftsstandort Swisttal angesprochen.

Weitere Gewerbeflächen in Heinerzheim geplant

Bürgermeisterin Kalkbrenner teilt in einigen Punkten die Auffassung des Gewerbevereins und hat über entsprechende Beschlüsse informiert: Über die Änderung des Regionalplans sollen weitere Gewerbeflächen in Heimerzheim geschaffen werden. Des Weiteren ist eine Ausweitung der Flächen in Odendorf beabsichtigt. Mit der Umgehungsstraße Miel werden nicht nur die Bürger vom Lärm entlastet, sondern im Zuge der Umgehung wird ebenfalls ein Autobahnvollanschluss hergestellt. Das Verfahren wird vom Landesbetrieb Straßen bearbeitet. Die Bürgermeisterin unterstützt auch die Forderung des Gewerbevereins, die PEG weiterzuentwickeln.

Der Gewerbeverein verspricht sich durch einen Autobahnvollanschluss mit einer entsprechenden Verlagerung der B 56 eine deutliche Aufwertung des Wirtschaftstandorts Swisttal und des Gewerbegebiets in Odendorf. Die Vorstellung des Gewerbevereins bezüglich eines möglichen Aufgabenbereichs der PEG ist es, dass diese die Beratung und Betreuung

des Gewerbes und der Wirtschaft in Swisttal mit dem geforderten Wirtschaftsförderer übernimmt. Auf diese Weise würde das Gewerbe bei der Schaffung von sicheren und wohnortnahen Arbeitsplätzen unterstützt und Projekte könnten bearbeitet werden.

„Insbesondere müssen ausreichende Flächen für die expandierenden Swisttaler Unternehmen zur Verfügung gestellt werden, damit diese nicht mit den Arbeitsplätzen und dem Steueraufkommen abwandern – und aktuelle Fälle zeigen, dass dies so schnell wie möglich passieren muss“, betont Stefan Lütke, stellvertrender Vorsitzender des Gewerbeverein Swisttal, und fügt hinzu: „Hierzu bedarf es einer intensiven Zusammenarbeit der Kommunen des linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreises mit der Stadt Bonn und dem unmittelbar angrenzenden Kreis Euskirchen.“ Auch deswegen dürfen aus Sicht des Gewerbevereins die begrenzten Gewerbeflächen nicht in Wohnflächen umgewidmet werden, wie es jetzt in der Buschhovener Gewerbezeile „Am Fienacker“ für ein Flüchtlingsheim geschehen soll. Dafür müssten Ausgleichsflächen geschaffen werden, fordert der Vorstand.

Genehmigungen sollen rascher erteilt werden

Im Weiteren wünscht sich der Gewerbeverein, dass Verwaltung und Politik in Swisttal auf die Untere Bauaufsichtsbehörde in Siegburg Einfluss nehmen, damit Genehmigungsverfahren zügiger und vollumfänglich abgewickelt werden. „Die Verwaltung ist dazu da, das Gewerbe und die Wirtschaft in Swisttal zu unterstützen und nicht das Leben zu erschweren und vielleicht sogar Arbeitsplätze zu vernichten“, bemerkt Waltraut Gabriel, zuständiges Vorstandsmitglied des Gewerbevereins Swisttal für Odendorf. Weiter begrüßt Gabriel ausdrücklich den neuen Landhüpfer: „Erstmals sind alle Orte in Swisttal mit nur einer Umstiegsmöglichkeit in Miel erreichbar. Dies stärkt die Wirtschaft in Swisttal. Insbesondere besteht jetzt die Möglichkeit für Schüler der Swisttaler Georg-von-Boeselager-Schule in Heimerzheim, für ein Praktikum oder eine Ausbildung die Odendorfer Unternehmen im Gewerbepark zu erreichen.“

Um die Vernetzung von Verwaltung und Gewerbe weiter zu verbessern, werden gemeinsame Stammtische in Heimerzheim und Odendorf geplant. Außerdem findet am 29. Mai wieder die Gewerbeschau zusammen mit dem Schlossfest Miel und am 17. April das Straßenfest mit verkaufsoffenem Sonntag zur Eröffnung der Straße „Gewerbepark Odendorf“ statt. Pressemitteilung des

Gewerbevereins Swisttal e.V.

Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner (2. v. l.) diskutierte mit den Vertretern des Swisttaler Gewerbevereins (v. l.): Waltraut Gabriel, Bürgermeisterin Petra Kalkbrenner, Winfried Hündgen, Monika Erfling, Stefan Lütke Winfried Hündgen, Monika Erfling und Stefan Lütke. Foto: privat

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