Allgemeine Berichte | 01.02.2013

Peter Linke sen. ist neuer Ferkelkönig

Feuerwehr, Antoniusverein und Bürgerverein arbeiteten zusammen im Bürgersaal

Arzdorf.Peter Linke sen. ist der neue Ferkelkönig von Arzdorf. Bei der Antonius-Kirmes im Bürgersaal wurde er vom Vorsitzenden des Antoniusvereins, seinem Sohn Peter Linke jun. und vom Löschgruppenführer der Arzdorfer Freiwilligen Feuerwehr, Jörg Nolden, feierlich gekürt. Er hatte bei der fünften Auflage des „Sauschätzens“ am besten geschätzt. Die Teilnehmer sollten taxieren, wie schwer ein mit Erbsen gefülltes Sparschwein sei. Bei der Halbkirmes im Mai soll er von seiner Vorgängerin Helga Adolf die Schärpe und das Ferkelzepter als Zeichen seiner Macht entgegennehmen und in einem kleinen Zug durch den Ort seinen „Untertanen“ vorgestellt werden. Veranstalter der Antonius-Kirmes war die Löschgruppe der Freiwilligen Feuerwehr. Die insgesamt 20 Mitglieder der Feuerwehr hatten dabei alle Hände voll zu tun, denn an zwei Tagen war die Kirmes ausgezeichnet besucht und der Bürgersaal teilweise überfüllt. Bereits am Donnerstag zuvor, dem eigentlichen Antoniustag, hatte der Antoniusverein nach der Morgenandacht zu einem kostenlosen Frühstück eingeladen. Zu Mittag kamen dann noch etliche Arzdorfer, um ebenfalls den Rheinischen Sauerbraten zu genießen.Kranz am Ehrenmal niedergelegtAm Sonntag nahmen zahlreiche Arzdorfer an der heiligen Messe in der randvoll besetzten Antonius-Kapelle teil, die von Kaplan Celso Mateo Rosario-Sánchez gehalten wurde. Anschließend legten die Feuerwehrkameraden zusammen mit dem Bürgerverein und dem Antoniusverein einen Kranz am Ehrenmal nieder, bevor es zum gemütlichen Frühschoppen in den Bürgersaal ging, wo auch so manche Skat- und Doppelkopf-Runde geklopft wurden. Hier wartete, wie schon seit Jahren, der beliebte Sauerbraten mit Klößen, Rotkohl und Apfelmus auf Abnehmer, und in kürzester Zeit waren die Vorräte dieses Standard-Kirmesgerichtes restlos weggeputzt. Doch am Nachmittag hatten die Gäste schon wieder ordentlich Appetit auf die selbst gebackenen Kuchen, die die Damen des Ortes zu Verfügung gestellt hatten. Vor allem der Traditionelle „Ribbel“, besser bekannt als Streuselkuchen, fanden reißenden Absatz. In erheblichem Maße trugen dazu auch die Fritzdorfer Bürger bei, die gleich scharenweise in den Nachbarort kamen, um mit ihren Freunden gemütlich zu feiern.

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